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Dow Jones News
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MÄRKTE ASIEN/Hoffnung auf Ende des Zollstreits stützt

TOKIO (Dow Jones)--Leicht im Plus zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien zum Start in die neue Woche. Gestützt werden sie von der Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Zollstreits zwischen den USA und China. Allerdings sind wegen des chinesischen Neujahrsfests einige Märkte der Region geschlossen. Zu Beginn des "Jahr des Schweins" findet am Montag in China, Taiwan und Südkorea kein Handel statt. In Hongkong endete der Handel früher als üblich; der Hang-Seng-Index stieg dort um 0,2 Prozent.

Auch in den kommenden Tagen bleiben vielerorts die Börsen feiertagsbedingt geschlossen. In China ruht der Börsenhandel die ganze Woche über.

In Australien, wo der Handel schon beendet ist, stieg der S&P/ASX-200 um 0,5 Prozent. An der Börse in Tokio legt der Nikkei-225-Index im späten Handel um 0,4 Prozent zu auf 20.868 Punkte. Der japanische Aktienmarkt profitiert auch davon, dass der Dollar nach den guten US-Konjunkturdaten vom Freitag zum Yen aufgewertet hat.

US-Präsident Donald Trump hatte sich am Wochenende in einem Interview mit CBS erneut zuversichtlich, dass sich die USA im Handelsstreit bald mit China einigen werden. Am 2. März endet ein "Waffenstillstand" im Zollstreit. Wenn bis dahin keine Einigung erzielt wurde, werden die USA die Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25 von 10 Prozent anheben.

Außerdem kündigte er im Atomstreit mit Nordkorea ein neuerliches Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un an. Dieses werde voraussichtlich Ende Februar in Vietnam oder Thailand stattfinden. Die Details werde er am Dienstag bei seiner Rede zur Lage der Nation "oder kurz davor" mitteilen, sagte Trump.

Sony nach Umsatzwarnung unter Druck 
 

Neben politischen Themen bestimmt die Bilanzsaison das Geschehen an den Märkten. In Tokio fällt die Sony-Aktie um 7,7 Prozent, nachdem das Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hat. Ursächlich war einerseits das schwächere Chipgeschäft, das unter der nachlassenden Nachfrage nach Smartphones leidet. Außerdem seien zum Ende des Jahres hin die Ausgaben für Werbung im Spielesegment gestiegen, merkt Nomura an.

An der Börse in Sydney waren die Aktien der großen australischen Banken gefragt. Sie waren im vergangenen Jahr von einer Untersuchung mutmaßlicher Verstöße gegen regulatorische Vorschriften belastet worden, deren Ergebnis am Montag nach Börsenschluss in Australien veröffentlicht wurde. National Australia Bank gewannen 1,0 Prozent und Commonwealth Bank of Australia 0,8 Prozent. ANZ legten um 1,2 Prozent zu.

Konkrete Empfehlungen enthielt der Bericht nicht, doch sollen einige Unternehmen genauer überprüft werden, darunter die National Australia Bank. Auch der deutsche Versicherungskonzern Allianz muss mit einer Strafe rechnen, weil er es laut dem Bericht versäumt hat, falsche Angaben auf seiner Webseite innerhalb der vorgeschriebenen Frist von zehn Tagen zu melden.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.891,20     +0,48%    +4,34%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     20.868,27     +0,38%    +4,26%     07:00 
Kospi (Seoul)           Feiertag                          07:00 
Schanghai-Comp.        Feiertag                           08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     27.954,08     +0,21%    +7,98%     09:00 
Taiex (Taiwan)         Feiertag                           06:30 
Straits-Times (Sing.)   3.184,56     -0,13%    +3,91%     10:00 
KLCI (Malaysia)         1.683,61     +0,00%    -0,42%     10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Fr, 9:17   % YTD 
EUR/USD                   1,1443      -0,1%    1,1457    1,1449   -0,2% 
EUR/JPY                   125,58      +0,1%    125,44    124,72   -0,1% 
EUR/GBP                   0,8753      -0,1%    0,8760    0,8738   -2,8% 
GBP/USD                   1,3074      -0,0%    1,3079    1,3102   +2,6% 
USD/JPY                   109,75      +0,2%    109,49    108,95   +0,1% 
USD/KRW                  1119,40      +0,6%   1119,40   1117,90   +0,5% 
USD/CNY                   6,7448      +0,7%    6,7448    6,7361   -1,9% 
USD/CNH                   6,7805      +0,4%    6,7544    6,7440   -1,3% 
USD/HKD                   7,8454      -0,0%    7,8468    7,8458   +0,2% 
AUD/USD                   0,7231      -0,3%    0,7250    0,7244   +2,6% 
NZD/USD                   0,6890      -0,1%    0,6898    0,6909   +2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD                 3.416,05      +0,2%  3.407,75  3.391,00   -8,2% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  55,14      55,26     -0,2%     -0,12  +20,6% 
Brent/ICE                  62,68      62,75     -0,1%     -0,07  +15,3% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.312,53   1.317,64     -0,4%     -5,12   +2,3% 
Silber (Spot)              15,81      15,91     -0,6%     -0,09   +2,1% 
Platin (Spot)             821,00     824,50     -0,4%     -3,50   +3,1% 
Kupfer-Future               2,76       2,77     -0,4%     -0,01   +5,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2019 01:20 ET (06:20 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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