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adidas: Die nächste Chance kommt bestimmt

Diese Woche steht hierzulande vor allem im Zeichen wichtiger Indexveränderungen. Während es zur Wochenmitte zur spannenden Frage kommt, ob der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (WKN: A0HN5C / ISIN: DE000A0HN5C6) oder der Münchener Triebwerkehersteller MTU Aero Engines (WKN: A0D9PT / ISIN: DE000A0D9PT0) thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) im DAX möglicherweise ersetzen werden, fielen zu Beginn der Woche bereits wichtige Entscheidungen.

So darf sich die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) über die Aufnahme in den EuroStoxx 50 freuen. Eine große Ehre. Schließlich handelt es sich dabei um den Leitindex der Eurozone. Im Gegensatz dazu wird adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) nicht in den Stoxx Europe 50 aufsteigen.

Eine Indexaufnahme wäre für Europas größten Sportartikelhersteller ein wichtiger Meilenstein gewesen. Die Aufmerksamkeit von Investorenseite nimmt zu. Außerdem müssen börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die den Stoxx Europe 50 nachbilden, die Indexveränderungen mitberücksichtigen. Allerdings dürfte man beim DAX-Konzern trotz der Nichtberücksichtigung nicht besonders traurig sein.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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