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Aktie im Fokus - Infineon: Ob der gestrige Kursverlust bei Infineon eine Reaktion ...

Ob der gestrige Kursverlust bei Infineon eine Reaktion auf die veröffentlichten Quartalszahlen oder der schlechten Stimmung am Aktienmarkt geschuldet war, darüber lässt sich sicher vortrefflich streiten. Fakt ist aber ein dickes Minus von 3,03 Prozent auf 19,76 Euro zum Handelsschluss am Nachmittag. Damit schloss die Aktie fast punktgenau auf der 200-Tage-Linie (EMA-Basis), welche aktuell bei 19,77 Euro verläuft.

flatex-infineon-08052019.png

Kann die Aktie diese Unterstützung, zusammen mit dem Tagestief von gestern bei 19,63 Euro, nicht verteidigen, dann könnten sich weitere Kursverluste anschließen. Auf dem Weg nach unten lässt sich erst bei rund 17,10 Euro die nächste sinnvolle Unterstützung herleiten. Widerstände auf der Oberseite sind bei 20,51 und beim gestrigen Tageshoch bei 20,65 Euro zu sehen.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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