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flatex Morning-news DAX update

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte schlossen am Freitag überwiegend mit Kursverlusten. Der japanische Nikkei225 ging mit einem Minus von 0,95 und 21.258,64 Punkten an der TSE aus dem Handel. Die US-Futures erholten sich von den Abschlägen zur asiatischen Handelszeit etwas, notieren aber immer noch durchweg im roten Bereich. Der Xetra-DAX eröffnete am Morgen mit 12.351,98 Punkten. Der Fokus der Marktteilnehmer gilt dem großen Verfallstag an der Eurex, die DAX-Futures und DAX-Optionen verfallen offiziell um 13:00 Uhr.

flatex-dax-update-21062019.png

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch mit einem Kursplus von 0,38 Prozent bei 12.355,39 Punkten, erreichte aber intraday ein neues Jahreshoch bei 12.438,37 Punkten. Der DAX bildete am 03. Mai 2019 bei 12.435,67 Punkten ein bisheriges Jahreshoch aus. Danach vollzog der deutsche Leitindex eine Korrektur bis zum jüngsten Verlaufstief vom 03. Juni 2019 bei 11.620,64 Punkten. Diesen Kursverlauf heranziehend, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen näher abzuleiten. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 12.436 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 12.555/12.628/12.748 und 12.940 Punkten. Die nächsten Unterstützungen wären bei 12.244/12.125/12.028/11.932/11.813 und 11.621 Punkten in Betracht zu ziehen.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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