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flatex Morning-news EUR/USD: An den US-Anleihemärkten notierten die zweijährigen ...

An den US-Anleihemärkten notierten die zweijährigen Läufer mit rund 1,50 Prozent, während die zehnjährigen Läufer mit rund 1,47 Prozent rentierten. Schlimm? Rezessionssignal? Negativ für King Dollar? "Nein", "Nein" und nochmals "Nein". Die zunehmende Unsicherheit hält den US-Dollar im Außenwert, zum Beispiel zum Euro, weiterhin stark. Er bleibt als sicherer Hafen gesucht. Da helfen dem Euro auch vermiedene Neuwahlen in Italien und dadurch etwas Beruhigung bei den italienischen Staatsanleihen auch nicht viel. Der einzige Grund für eine kurzfristige Erholungsbewegung für den Euro könnte dem Monatsende geschuldet sein, denn hin und wieder kommt es zum Monatsende gerne zu Gewinnmitnahmen. So könnten die Dollar-Bullen ihre Kursgewinne mitunter mitnehmen und so den Euro etwas aufwärts drücken.

flatex-eurusd-29082019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Jahreshoch des 10. Januar 2019 bei 1,1570 bis zum Mehrjahrestief des 01. August 2019 bei 1,1026, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite abzuleiten. Die Bullen würden die Widerstände von 1,1155/1,1235/1,1299/1,1363/1,1442 und 1,1570 zur Kurszielbestimmung heranziehen. Die Bären hingegen würden die Unterstützung von 1,1026 anpeilen. Darunter wäre die Kurslücke vom April 2017 mit dem Kurslückenschluss bei 1,0737 ein weiteres übergeordnetes Ziel.

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  • Long: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UXXX Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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