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Tesla geht fremd

Der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) drängt auf den chinesischen Automarkt. Die Einfuhrzölle stören dabei. Umso wichtiger ist die neue Gigafactory in Shanghai. Diese soll im Schlussquartal dieses Jahres anlaufen. Nun hat Tesla auch die Batteriefrage geklärt.

Bloomberg hatte berichtet, dass Tesla von LG Chem Batterien kaufen und diese zunächst im "Model 3" verbauen möchte. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen exklusiven Deal. Für seine chinesische Elektroautoproduktion will Tesla die Batterien von mehreren Lieferanten beziehen. Bisher hatte das Unternehmen nur mit Panasonic zusammengearbeitet. Sowohl Tesla als auch LG Chem sind im E-Mobilität Batterie Index zu finden. Besonders interessant: Aktien von LG Chem werden nur in Südkorea gehandelt. Damit wird Privatanlegern hierzulande der Zugang zu dem Chemiewert erleichtert. Mithilfe des E-Mobilität Batterie Index können Anleger das Thema Batterien noch breiter spielen.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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