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flatex Morning-news Öl (WTI): Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West ...

Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) im Dezember-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX, fiel am Dienstag zurück. Sollte sich der von der Nachrichtenagentur Reuters verbreitete Bericht bestätigen, so könnte sich die Unterzeichnung eines USA-China-Deals auf dem APEC-Gipfel in Chile verzögern. Dies könnte kurzfristig zu einem Wechsel der Anlegerstimmung führen und neben den Aktienmärkten auch den Ölmarkt belasten.

flatex-wti-30102019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Verlaufstief des 03. Oktober 2019 bei 50,89 US-Dollar bis zum jüngsten Zwischenhoch des 28. Oktober 2019 bei 56,92 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände kämen bei den Marken von 56,92 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 57,80/58,35/59,23 und 60,65 in Betracht. Die Unterstützungen hingegen wären bei 54,62/53,91/53,19/52,31 und 50,89 US-Dollar auszumachen.

flatex-select

  • Long: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Dec19

  • Short: DE000MF7JXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Dec19

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© 2019 flatex
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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