FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Lufthansa herrscht weiterhin Ungewissheit über mögliche neue Streiks der Flugbegleiter. Das Unternehmen und die Kabinengewerkschaft Ufo setzten am Montag ihre Sondierungen über eine mögliche Schlichtung des Tarifkonflikts fort. Ergebnisse sollten nun erst am Dienstag mitgeteilt werden, erklärten beide Seiten am Montag in Frankfurt. Man versuche, einen Weg aus der Eskalationsspirale zu finden. Ufo hatte in der vergangenen Woche einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa organisiert, woraufhin rund 1500 Flüge abgesagt wurden./ceb/DP/jsl
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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