BOCHUM/STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der Immobilienkonzern Vonovia gibt den Aktionären des umworbenen schwedischen Wettbewerbers Hembla mehr Zeit, das Übernahmeangebot des Dax-Konzerns anzunehmen. Die übrigen Hembla-Anteilseigner können ihre Papiere jetzt noch bis 8. Januar 2020 andienen, wie Vonovia am Dienstag in Bochum mitteilte. Schon jetzt hätten Hembla-Aktionäre mit 94 Prozent des Grundkapitals ihre Anteilsscheine zum Umtausch angedient. Die Offerte sollte zunächst bereits am 9. Dezember enden./fba/stw
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.
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