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flatex Morning-news Öl (WTI): Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West ...

Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) im Februar-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX gab sich am Freitag rund um die Ausgabe der wöchentlichen EIA-Rohöllagerbestandsdaten recht volatil, aber letztlich stabil und bis zum Wochenschluss nur wenig verändert. Die Rohöllagerbestände sanken in der Woche zum 20. Dezember im Vergleich zur Vorwoche um 5,47 Millionen Fass. Gemäß der Konsensschätzungen ging man nur von einen Lagerabbau von 2,1 Millionen Fass aus. Mit nun 441,4 Millionen Fass liegt die US-Rohölbevorratung ohne die strategische Reserve (SPR) rund zwei Prozent oberhalb des Fünfjahresdurchschnitts.

flatex-wti-30122019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom Jahreshoch des 23. April 2019 bei 63,87 US-Dollar bis zum Jahrestief des 07. August 2019 bei 50,24 US-Dollar, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen näher abzuleiten. Die Widerstände kämen bei den Marken von 63,87 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 65,86/67,08 und 69,07 US-Dollar in Betracht. Die Unterstützungen wären bei 60,65/58,66 und 57,06 US-Dollar auszumachen.

flatex-select

  • Long: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Feb20

  • Short: DE000MC3RXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Feb20

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© 2019 flatex
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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