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marktEINBLICKE um 12: DAX-Allzeithoch im Fokus, Gewinneinbruch bei Siemens

Trotz der weiterhin ungewissen wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus kann der DAX am Mittwochvormittag die Aufholbewegung des Vortages fortsetzen. Dabei wurde zwischenzeitlich auch die 13.400er-Marke zurückerobert. Das Allzeithoch vom 22. Januar bei 13.640 Punkten ist somit wieder in Schlagreichweite gerückt.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX+1,2%13.439
MDAX+1,3%28.800
TecDAX+2,6%3.204
SDAX+1,3%12.711
Euro Stoxx 50+1,0%3.770

Die Topwerte im DAX sind adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0), Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005) und BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111). Im Fokus standen auch die Aktien von Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) und Walt Disney (WKN: 855686 / ISIN: US2546871060). Der Gewinn im wichtigen Industriegeschäft brach bei Siemens zwischen Oktober und Dezember 2019 kräftig ein, was die Aktie am Mittwochvormittag zwischenzeitlich auf Talfahrt schickte. Gegen Mittag konnten die Verluste aber wieder wettgemacht werden. Walt Disney verzeichnete im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 einen deutlichen Gewinneinbruch. Dieser wurde verursacht durch hohe Investitionen für das Streaming-Geschäft, die bereits Früchte tragen.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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