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Gold: Langfristig werthaltig, kurzfristig ausgebrochen

In der Historie stieg der Goldpreis in Krisenzeiten oftmals relativ bis sehr stark an. Er sank dann wieder, wenn eine Krise abflaute. Die aktuell von den Notenbanken ausgehende Geldpolitik sowie globale Krisenherde wie der um sich greifende Corona-Virus haben nun unmittelbaren Einfluss auf den Goldpreis. Auch der immer noch ungeklärte Brexit trägt sein Übriges dazu bei.

Der Goldpreis hat sich seit August 2018 nochmals deutlich nach oben entwickelt. Der damalige erfolgreiche Test einer wichtigen Supportmarke war dafür die Basis. Es folgte das Ausbilden und anschließende Überhandeln einer mehr als einjährigen "W-Formation" mit vielen Aufs und Abs. Aktuell konnte der Goldpreis den lange intakten Widerstand bei 1.612 US-Dollar überhandeln. Dieses Niveau galt lange als Etappenziel.

Die markttechnischen Indikatoren zeugen mittelfristig von einer leicht positiven Gemengelage. Der Trendfolgeindikator MACD weist momentan eine neutrale Gewichtung aus. Die Slow-Stochastik zeigt sich kurzfristig leicht überkauft. Eins war, ist und bleibt allerdings ebenso sicher: Das Gold wird trotz aller Schwankungen der Vergangenheit auch in der mittel- bis langfristigen Zukunft ein werthaltiges Investment bleiben.

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© 2020 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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