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marktEINBLICKE
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DAX 30 heute wieder schwächer - 8.150 im Test, sogar Kurse unter 8.000 möglich (!)

Der deutsche Leitindex wird auch heute wiederholt schwächer in den Handel starten. Wichtige und nun zu beachtende Marken bewegen sich bei: 8.150 bis 7.865 Zähler (!). Eine mittelfristige Erholung wird sich bestenfalls in einem "flachen V" zeigen. Diese wird sich aber noch einige Zeit hinziehen. Es wird keinen schnellen Rebound geben.

Das BIP-Wachstum wird in 2020 deutlich niedriger als zuvor erwartet ausfallen. Ebenso die globalen Unternehmensgewinne. Dies wird sich in der Berichtssaison ab Mitte April niederschlagen. Hohe Schwankungsbreiten & Volatilitäten werden am Aktienmarkt immer wieder zu wiederkehrenden und einschneidenden Rücksetzern führen.

Die charttechnische Lage wird sich nachhaltig erst mit einem umfassenden Rückgang der Corona-Fallzahlen entschärfen. Der DAX 30 wird auch heute wieder negativ starten. Die heutige Tagesbandbreite dürfte zwischen 8.150 und 7.865 Zählern tendieren. Die 8.152 könnten gleich zu Handelsbeginn mittels eines "Overnight-Gaps" gerissen werden.

Bei der detaillierten Betrachtung der monatlichen Gewinn- und Verlustentwicklung lässt sich feststellen, dass einzig beim Crash der Dotcom-Blase ein ähnlich hoher Monatsverlust verzeichnet wurde. Solch drastische Verluste traten weder in der Finanzkrise noch nach den Terroranschlägen 2001 auf…

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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