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flatex
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flatex Morning-news EUR/USD (12.06.2020)

Kaum denkt man der Euro könnte aufgrund schlechter US-Wirtschaftsdaten weiteren Boden gutmachen, kommt der US-Dollar mit voller Wucht zurück. Neben der extremen 180-Grad-Bewegung des US-Aktienmarktes von Risikobereitschaft hin zur Risikoaversion, baute der Greenback auch sein enorm überverkauftes Terrain innerhalb des Donnerstags ab. Zuvor wies der Relative-Stärke-Indikator RSI (Oszillator) noch Werte jenseits der Marke von 77 Punkten auf im Tageschart auf. Die Marke von 1,1293 bleibt zum Zeitpunkt dieser Analyse noch ein Dreh-und Wende-Punkt. Kann das Währungspaar sich oberhalb dieser Marke bis zum Wochenschluss halten, könnte die Korrektur nur rein technischer Natur gewesen sein und EUR/USD hätte noch weiter Luft, um sich bis an das Jahreshoch von 1,1496 heranzuwagen.

flatex-eurusd-12062020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 23. März 2020 bei 1,0636 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 10. Juni 2020 bei 1,1423, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher auszumachen. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1423, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1537 und 1,1608 zu ermitteln. Die Unterstützungen kämen bei 1,1236/1,1122/1,1029 und 1,0936 in Betracht.

  • Long: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

  • Short: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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