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flatex Morning-news Öl (WTI) (18.06.2020)

Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) im August-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX konnte sich zunächst rund um die wöchentlichen Rohöllagerbeständen der EIA noch behaupten. Die EIA meldet einen Lageraufbau von 1,215 Millionen Fass. Dies war nur etwas mehr, als der prognostizierte Lagerzuwachs von 0,90 Millionen Fass. Zum Abend hin fiel der Ölpreis dann aber zurück. Die weiteren News des Tages für den Ölmarkt kamen von der OPEC, die ihren Monatsbericht publizierte. Trotz der immensen Produktionskürzungen und auch Lockerungen im Rahmen der Corona-Krise, liegt weiterhin eine Ölschwemme vor. Die OPEC sieht den Rohölverbrauch im zweiten Quartal 2020 um 17,3 Millionen Fass pro Tag einbrechen.

flatex-wti-18062020.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 10. Juni 2020 bei 40,07 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 15. Juni 2020 bei 34,87 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände kämen bei den Marken von 38,84 und 40,07 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 40,83/41,30/42,06 und 43,29 US-Dollar in Betracht. Die Unterstützungen wären bei 37,47/36,86/36,10 und 34,87 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 34,11/33,64/32,88 und 31,65 US-Dollar auszumachen.

  • Long: DE000MC6YXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Aug20

  • Short: DE000MC3RXXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Aug20

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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