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flatex
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flatex Morning-news DAX update (19.06.2020)

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen nach ihrem jeweiligen Handelsschluss überwiegend Kursgewinne auf. Die US-Futures notierten eine halbe Stunde nach der europäischen Markteröffnung durchweg mit Aufschlägen. Der japanische Nikkei225 schloss an der TSE mit einem Kursgewinn von 0,55 Prozent bei 22.478,79 Punkten. Der Xetra-DAX eröffnete am Morgen mit 12.375,18 Punkten. Heute ist großer Verfallstag an der Terminbörse Eurex (es verfallen z.B. Futures und Optionen auf den DAX und auf Einzelaktien).

flatex-dax-update-19062020.png

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Donnerstag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,81 Prozent bei 12.281,53 Punkten. Ausgehend vom Kursverlauf vom Rekordhoch des 17. Februar 2020 bei 13.795,24 Punkten bis zum Crash-Tief des 16. März 2020 bei 8.255,65 Punkten, wären die nächsten übergeordneten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die nächsten Widerstände wären bei 12.488 und 13.795 Punkten auszumachen. Ein weiterer Widerstand wäre die obere Kurslückenkante bei 13.500,50 Punkten (Kurslücke vom 21. Februar auf den 24. Februar 2020). Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 11.679/11.025 und 10.372 Punkten in Betracht. Die nächstgelegene noch offenstehende Kurslücke zur Unterseite wäre bei 11.968,06 Punkten geschlossen.

  • Long: DE000MF1JXXX Morgan Stanley Faktor 2 DAX

  • Short: DE000MF1JXXX Morgan Stanley Faktor 2 DAX

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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