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voestalpine: Mit Leichtbauwaggons aus der Corona-Krise?

Handelsstreit, Konjunkturabkühlung, schwächere Automobilabsätze und nun auch noch Corona. Die Autoindustrie hatte es zuletzt nicht besonders einfach. Schlechte Nachrichten auch für ein Unternehmen wie die voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503), deren Kunden zu einem großen Teil aus der Autobranche kommen. Auch deshalb gilt es, Diversifikation zu betreiben.

Leichtbau-Kompetenz

Der österreichische Technologiekonzern kann dabei wichtige Erkenntnisse aus dem Automobilbereich für andere Branchen nutzen. In diesem Fall soll die Leichtbau-Kompetenz verstärkt im Bahnbereich zum Tragen kommen.

Gemeinsam mit der Rail Cargo Group, der Güterverkehrstochter der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) wurde das Plattformkonzept TransANT entwickelt. Der Clou: Modular einsetzbare Güterwaggons mit unterschiedlichen Aufbauten in Leichtbauweise.

Für die neuen Leichtbauwaggons liefert die voestalpine ein Komplettsystem bestehend aus Hochleistungsstählen und einer entsprechenden Schweißtechnologie, das wesentlich zur Gewichtsreduktion und Einsatzflexibilität des Wagens beiträgt. So ermöglicht allein das um rund 20 Prozent leichtere Untergestell einen Zuladungsvorteil von bis zu vier Tonnen pro Waggon.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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