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United Internet senkt wegen Preisforderungen von Telefónica Deutschland Prognose

Die Aktie von United Internet (WKN: 508903 / ISIN: DE0005089031) steht zum Wochenauftakt am Montagvormittag unter kräftigem Verkaufsdruck und fiel zwischenzeitlich auf den tiefsten Kursstand seit dem Mai. Grund für den Kurseinbruch sind die Preisforderungen des Konkurrenten Telefónica Deutschland (WKN: A1J5RX / ISIN: DE000A1J5RX9) für die Nutzung dessen Mobilfunknetzes, weshalb United Intenet die Prognose für den operativen Gewinn nach unten anpassen musste.

Ergebnisrückgang wird erwartet

Statt eines Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwa 1,266 Mrd. Euro und damit auf Vorjahreshöhe wird nun ein Rückgang auf 1,18 Mrd. Euro prognostiziert. Das teilte der Konzern am Samstag in Montabaur mit.

"Außerdem wird es auch in den Folgejahren zu hohen Ergebnisrückgängen kommen, sollten die von Telefónica geforderten Preise dauerhaft anwendbar sein." United Internet hält die in Rechnung gestellten Vorleistungspreise für Juli und August für nicht angemessen und will sich dagegen zur Wehr setzen.

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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