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Walmart: Nicht irgendein Unternehmen, das weiß nun auch Amazon

Der Einzelhandelsriese Walmart (WKN: 860853 / ISIN: US9311421039) bleibt dran und baut seine Aktivitäten im Bereich E-Commerce aus. Wird es nun Zeit für Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067), sich zu fürchten?

Große Spannung

Bei Walmart handelt es sich nicht um irgendein Unternehmen. Der US-Einzelhändler ist der größte private Arbeitgeber und das umsatzstärkste Unternehmen der Welt. Wenn Walmart Zahlen meldet, werden Rückschlüsse auf die gesamte US-Wirtschaft und vor allem die Konsumfreude der US-Amerikaner geschlossen.

Insbesondere nun, da die Welt darauf schaut, wie sich die größte Volkswirtschaft der Welt von den Folgen der Corona-Pandemie erholen wird. Außerdem gehört Walmart zu den wenigen Unternehmen, die Amazon im Bereich Handel das Wasser reichen können. Entsprechend gespannt schauten Investoren nun auf die Bekanntgabe der Zahlen zum ersten Quartal.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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