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Commerzbank: Wieder auf Erfolgskurs?

Deutschlands zweitgrößtes Bankinstitut präsentierte zu Wochenbeginn seine aktuellen Quartalszahlen. Dabei sorgte die Commerzbank für eine positive Überraschung, da es der Bank gelang in nahezu allen Bereichen seine Ergebnisse zu verbessern. Der eingeleitete Sparkurs des Vorstands um CEO Manfred Knof, welcher eine starke Reduzierung der Filialen und Mitarbeiter beinhaltet, zeigt erstmalig Wirkung. Die Commerzbank versucht weiterhin die eigene Transformation voranzutreiben, um langfristig die Kosten zu senken. Die Ankündigung der Abschaffung des bedingungslos kostenfreien Girokontos dürfte bei betroffenen Kunden allerdings eher auf Ablehnung stoßen.

Commerzbank präsentiert Quartalszahlen

Die aktuellen Quartalszahlen der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) vielen zur Überraschung vieler Analysten deutlich positiver aus, als ursprünglich erwartet. CEO Manfred Knof übernahm, im Gegensatz zu seinen Vorgängern die bislang die Präsentation der Quartalszahlen überwiegend der Finanzchefin überließen, selbst einen Teil der Vorstellung und erläuterte den Analysten und Journalisten, wie er beim Radikalumbau der Bank vorankommen will. Die Zahlen der Commerzbank konnten sich durchaus sehen lassen, denn die Erträge im ersten Quartal 2021 konnten von EUR 1,85 Mrd. im Vorjahr auf EUR 2,49 Mrd. Euro gesteigert werden, was einem Zuwachs von 35 % entspricht. Das Operative Ergebnis, welches zuvor noch im negativen Bereich lag, steig auf EUR 538 Mio. an.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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