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MÄRKTE ASIEN/Tokio freundlich - Schanghai und Hongkong pausieren

DJ MÄRKTE ASIEN/Tokio freundlich - Schanghai und Hongkong pausieren

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO (Dow Jones)--Feiertage an den chinesischen Börsen - einschließlich jener in Hongkong - und in Australien sorgen am Montag für ein dünnes Geschäft an den regulär arbeitenden ostasiatischen Aktienmärkten. In Tokio legt der Nikkei-Index immerhin um 0,6 Prozent auf 29.120 Punkte zu, nachdem er im Frühhandel etwas stärker gestiegen war. Unterstützung kommt von der Währungsseite, wo der Dollar seit Freitag etwas deutlicher zugelegt hat, was günstig für die japanischen Exportunternehmen ist. Der Dollar kostet 109,76 Yen verglichen mit 109,39 am frühen Freitag. In Seoul bewegt sich der Kospi dagegen kaum vom Fleck.

Gesucht sind laut Händlern Aktien von Reedereien und Fluglinien. Viel hänge vom Fortschritt der Covid-19-Impfkampagne in Japan ab, bemerken die Analysten von Jefferies und hier gebe es noch viel Luft nach oben. Denn in Japan seien erst vier Prozent der Bevölkerung geimpft verglichen mit beispielsweise 42 Prozent in den USA und Großbritannien. Nippon Yusen, Mitsui O.S.K. Lines und Kawasaki Kisen Kaisha legen um bis zu 2,2 Prozent zu, für Japan Airlines geht es um 0,6 und für ANA Holdings um 0,2 Prozent nach oben.

In Seoul beobachten Marktakteure Gewinnmitnahmen bei Aktien aus dem Halbleitersektor und bei Papieren von Batterieherstellern. Der Kurs der Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering zieht dagegen um 0,7 Prozent an, gestutzt von einem Großauftrag des brasilianischen Ölförderers Petrobras. Die Aktie des Internetunternehmens Kakao (+4,4%) profitiert weiter davon, dass das Unternehmen jüngst die Erlaubnis zum Betrieb seines Nicht-Leben-Versicherungsgeschäfts erhalten hat.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    Feiertag 
Nikkei-225 (Tokio)   29.119,58   +0,59%   +5,48%   08:00 
Kospi (Seoul)      3.248,94   -0,01%  +13,07%   08:00 
Schanghai-Comp.       Feiertag 
Hang-Seng (Hongk.)     Feiertag 
Straits-Times (Sing.)  3.156,00   -0,06%  +11,05%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.585,00   +0,62%   -3,20%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00  Fr, 9:33  % YTD 
EUR/USD          1,2099   -0,1%   1,2107   1,2177  -0,9% 
EUR/JPY          132,79   +0,0%   132,75   133,25  +5,3% 
EUR/GBP          0,8573   -0,1%   0,8580   0,8598  -4,0% 
GBP/USD          1,4113   +0,0%   1,4112   1,4163  +3,2% 
USD/JPY          109,76   +0,1%   109,64   109,44  +6,3% 
USD/KRW         1116,55   +0,4%  1116,55  1111,87  +2,8% 
USD/CNY          6,3987   +0,1%   6,3987   6,3909  -2,0% 
USD/CNH          6,4065   +0,2%   6,3956   6,3864  -1,5% 
USD/HKD          7,7613   +0,0%   7,7604   7,7596  +0,1% 
AUD/USD          0,7707   +0,0%   0,7706   0,7768  +0,1% 
NZD/USD          0,7142   +0,1%   0,7135   0,7205  -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        39.119,50   +0,5% 38.918,00 37.150,75 +34,7% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         71,30   70,91   +0,6%    0,39 +47,0% 
Brent/ICE         73,10   72,69   +0,6%    0,41 +42,6% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.862,39  1.877,58   -0,8%   -15,19  -1,9% 
Silber (Spot)       27,84   27,94   -0,4%   -0,11  +5,5% 
Platin (Spot)      1.146,85  1.152,50   -0,5%   -5,65  +7,1% 
Kupfer-Future        4,52    4,54   -0,3%   -0,01 +28,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 14, 2021 00:35 ET (04:35 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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