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MÄRKTE ASIEN/Verluste querbeet - Sorgen vor Delta-Variante belasten

DJ MÄRKTE ASIEN/Verluste querbeet - Sorgen vor Delta-Variante belasten

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Ungeachtet guter Vorgaben der Wall Street mit teils neuen Rekorden bei den Indizes, geht es an den ostasiatischen Börsen und auch am Aktienmarkt in Sydney am Dienstag abwärts. Ängste vor einer Ausweitung der Delta-Variante des Covid-19-Virus dominierten das Geschehen, berichten Marktteilnehmer; zumal in Ländern wie beispielsweise Japan die Durchimpfung der Bevölkerung nicht allzu weit fortgeschritten ist. In Australien wurde der jüngste Lockdown zur Eindämmung eines neuen Ausbruchs des Virus mittlerweile von Sydney auf Perth ausgeweitet.

Für Zurückhaltung der Anleger bei Aktien sorgten daneben die jüngsten Luftangriffe der USA auf Ziele in Syrien und Irak, heißt es an anderer Stelle. Die Präferenz für sichere Anlagen in diesem Umfeld zeigt sich unter anderem beim Yen, der traditionell als sicherer Hafen gilt und gegenüber der gleichen Vortageszeit merklich zugelegt hat.

Der Tokioter Nikkei-Index ist mit einem Minus von rund 1 Prozent auf 28.775 Punkte das Schlusslicht. An den anderen Plätzen geht es zwischen 0,6 und 0,9 Prozent nach unten.

Bank- und Ölaktien auf der Verliererseite 

Auf der Verliererseite befinden sich in der gesamten Region Bankaktien, nachdem unter anderem in den USA die Marktzinsen erneut deutlicher gesunken sind. Niedrigere Zinsen schmälern die Zinsmargen der Banken im Kreditgeschäft.

Nach unten geht es auch für Aktien aus dem Ölsektor. Sie folgen den Ölpreisen nach unten, die wiederum unter Bedenken in Bezug auf die Nachfrage angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante leiden. Aber auch Spekulationen, dass die Opec+ bei ihrem Treffen im Wochenverlauf eine Ausweitung der Förderung beschließen könnte, nachdem die Ölpreise jüngst Mehrjahreshochs erreichten, drücken auf die Preise. In Tokio verlieren Inpex fast 5 Prozent, in Hongkong Cnooc 2,0 Prozent und in Sydney Woodside und Santos bis 1,1 Prozent.

In Seoul profitieren Kakao (+1,3%) davon, dass das Internet-Bankgeschäft des Unternehmens separat an die Börse kommen soll.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.271,40   -0,49%   +10,4%   08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   28.775,07   -0,94%   +5,9%   08:00 
Kospi (Seoul)      3.285,19   -0,51%   +14,3%   08:00 
Schanghai-Comp.     3.572,27   -0,95%   +2,9%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   29.043,02   -0,77%   +7,6%   10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.096,47   -0,97%   +9,8%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.545,41   +0,05%   -4,2%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00  Mo, 9:04  % YTD 
EUR/USD          1,1913   -0,1%   1,1927   1,1942  -2,5% 
EUR/JPY          131,71   -0,2%   131,93   132,13  +4,5% 
EUR/GBP          0,8591   -0,0%   0,8592   0,8573  -3,8% 
GBP/USD          1,3867   -0,1%   1,3882   1,3928  +1,4% 
USD/JPY          110,56   -0,1%   110,62   110,66  +7,1% 
USD/KRW         1129,92   -0,0%  1130,22  1129,67  +4,1% 
USD/CNY          6,4608   +0,1%   6,4561   6,4566  -1,0% 
USD/CNH          6,4639   +0,1%   6,4605   6,4597  -0,6% 
USD/HKD          7,7625   -0,0%   7,7628   7,7621  +0,1% 
AUD/USD          0,7555   -0,2%   0,7569   0,7599  -1,9% 
NZD/USD          0,7029   -0,2%   0,7042   0,7081  -2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        34.736,51   +0,1% 34.687,01 34.517,55 +19,6% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         72,55   72,91   -0,5%   -0,36 +50,0% 
Brent/ICE         74,29   74,68   -0,5%   -0,39 +44,9% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.774,31  1.778,48   -0,2%   -4,17  -6,5% 
Silber (Spot)       25,99   26,13   -0,5%   -0,14  -1,5% 
Platin (Spot)      1.091,25  1.094,65   -0,3%   -3,40  +2,0% 
Kupfer-Future        4,23    4,28   -1,1%   -0,05 +19,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2021 00:38 ET (04:38 GMT)

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© 2021 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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