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TABELLE/EZB hält PEPP-Nettokäufe in Vorwoche nahezu konstant

DJ TABELLE/EZB hält PEPP-Nettokäufe in Vorwoche nahezu konstant

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anleihebestände der Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen des Pandemiekaufprogramms PEPP sind in der Woche zum 23. Juli 2021 erneut um mehr als 22 Milliarden Euro gestiegen. Für das Anleihekaufprogramm APP meldete die EZB folgende Zahlen:

=== 
Angaben in Milliarden Euro    23.07.21  16.07.21  Änderung Vorwoche 
APP* gesamt           3.040,356  3.030,361   +9,995  +5,779 
--öff. Anleihen         2.431,901  2.423,613   +8,288  +3,867 
--Unternehmensanleihen      286,455   285,374   +1,081  +1,571 
--Covered Bonds          293,706   293,086   +0,620  +0,383 
--ABS               28,294   28,288   +0,006  -0,042 
 
PEPP** gesamt          1.252,677  1.229,864  +22,813  +22,092 
 
APP und PEPP gesamt       4.293,033  4.260,225  +32,808  +27,871 
=== 

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP)- Die APP-Bestände sollen bis kurz vor der ersten Zinserhöhung um monatlich 20 Milliarden erhöht werden. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP läuft bis mindestens Ende März 2022, es hat ein Volumen von 1.850 Milliarden Euro. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage der Tilgungsbeträge bis Ende 2023. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 26, 2021 10:07 ET (14:07 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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