NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag an die Verluste vom vergangenen Freitag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 69,58 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,06 Dollar auf 67,38 Dollar.
Die Ölpreise standen damit bereits den dritten Handelstag in Folge unter Druck. Investoren sorgen sich, dass die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Asien zu noch größeren Lockdowns führen könnte, die dann auf dem Wirtschaftswachstum lasten könnten.
Hinzu kamen mit Enttäuschung aufgenommene Konjunkturdaten aus China. Daten zur Industrieproduktion und zum Umsatz im Einzelhandel zeigten, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt an Fahrt verliert. Bei der Produktion und bei der Umsatzentwicklung hat sich das Wachstum im Juli überraschend deutlich abgeschwächt.
Überraschend gute Nachrichten zum Wirtschaftswachstum Japans halfen vor diesem Hintergrund nicht./jkr/jsl
