Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 16.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kommerzialisierung der "Super-Exosomen"
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
580 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Sommerpause - BHP kehrt London den Rücken

DJ MÄRKTE EUROPA/Sommerpause - BHP kehrt London den Rücken

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Dienstagnachmittag etwas leichter. Die Nachrichtenlage ist vergleichsweise dünn, Marktteilnehmer berichten zudem von niedrigen Umsätzen, die der Urlaubszeit geschuldet sind. Steigende Coronafälle und jüngst schwächere Wirtschaftsdaten belasten zunehmend die Stimmung, in Folge schrecken Anleger vor Neupositionierungen zurück. Der DAX fällt um 0,2 Prozent auf 15.895 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,3 Prozent auf 4.189 Punkte nach. Zudem sind Käufe in den sogenannten sicheren Häfen zu beobachten, so tendieren Bundesanleihen fester.

Keinen Impuls lieferten am Nachmittag die Wirtschaftsdaten aus den USA. Während die Einzelhandelsumsätze stark zurückkamen, stieg die Industrieproduktion leicht an. Die Wirtschaftsdaten aus den USA sind damit nicht mehr so deutlich positiv, wie noch vor kurzem. Dies dürfte nach Einschätzung der Commerzbank die Fed nicht davon abhalten, ihre Anleihekäufe im vierten Quartal zu reduzieren. Die jüngsten Wirtschaftszahlen aus China waren unter den Erwartungen ausgefallen. Analysten verweisen seit geraumer Zeit auf das nachlassende Geldmengenwachstum in China, was als konjunkturelles Warnsignal interpretiert werden kann. Die dortigen Börsen gaben fast 2 Prozent nach.

BHP fest nach Fusion der Öl- und Gassparte 

Die Aktien von BHP schießen an der Londoner Börse um 5,1 Prozent nach oben. Der Konzern fusioniert zum einen seine Öl- und Gassparte mit der australischen Woodside Petroleum per Aktientausch. Die BHP-Aktionäre werden zukünftig 48 Prozent an Woodside halten. Die beiden Fusionspartner erwarten jährliche Einsparungen von mehr als 400 Millionen US-Dollar. Diese Veränderung im BHP-Portfolio wäre aus ESG-Perspektive eine positive Entwicklung.

Analysten rechnen damit, dass sich der Bergbaukonzern nun auf Fusionen und Übernahmen konzentrieren werde, die darauf abzielten, das Engagement bei Batteriematerialien wie Nickel und anderen Rohstoffen zu erhöhen, die in den kommenden Jahren voraussichtlich stark nachgefragt werden, wie Kupfer. Zum anderen hat BHP mitgeteilt, die Doppelnotierung der Aktie zu beenden und zukünftig nur noch in Australien gelistet zu sein. Die Besitzer der Plc-Aktien erhalten je Anteilsschein eine Ltd-Aktie.

Für Just Eat geht es um 0,7 Prozent nach oben. Laut Jefferies sind die Nettoerlöse 3,5 Prozent unter den Schätzungen geblieben, allerdings ist der bereinigte EBITDA-Verlust geringer als prognostiziert ausgefallen. Der Ausblick wurde zudem bestätigt. Im Blick stehe der Conference Call mit dem Management. Dort dürfte es laut Jefferies um die in den USA eingeführte Gebührenobergrenze gehen. Das Unternehmen habe eingeräumt, dass diese möglicherweise länger Bestand haben werde als zunächst gedacht.

Von Bedeutung ist zudem die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus sowie die weltweit steigenden Inzidenzwerte. In einigen US-Bundesstaaten droht bereits wieder eine Überlastung der Intensivstationen. Entsprechend ist auch in Europa der Reise-Sektor unter den schwächsten mit 1 Prozent Minus, für Tui geht es sogar 4,2 Prozent nach unten.

Nur noch wenige Unternehmenszahlen 

Mit dem Auslaufen der Berichtssaison legen nur noch wenige Unternehmen Zahlen vor. Bei Ströer sind die Ergebnisse für das zweite Quartal im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Sowohl Umsatz als auch EBITDA entsprechen in etwa den Prognosen von Warburg. Ströer profitiert von der Erholung des Außenwerbegeschäfts und peilt für das dritte Quartal ein Wachstum von 15 bis 20 Prozent an. Die Aktien notieren kaum verändert.

Bei Swiss Life sind die Halbjahreszahlen etwas besser als erwartet ausgefallen. Die Prämieneinnahmen liegen mit 10,9 Milliarden Franken leicht über der Konsensschätzung von 10,7 Milliarden. Der Nettogewinn lag bei 618 Millionen Franken. Nach dem starken Anstieg der Aktie drücken Gewinnmitnahmen um 2 Prozent.

Auch Zooplus hat starke Zahlen vorgelegt und das erste Mal den Sprung über die Umsatzmarke von 1 Milliarde Euro geschafft. Den Markt interessiert dies angesichts der laufenden Übernahme aber nicht, die Aktien zeigen sich wenig verändert.

=== 
 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.191,01   -0,3%    -11,43     +18,0% 
Stoxx-50        3.659,16   +0,3%     9,65     +17,7% 
DAX          15.898,80   -0,2%    -26,93     +15,9% 
MDAX          35.627,95   -0,3%    -94,88     +15,7% 
TecDAX         3.833,73   +0,4%     13,78     +19,3% 
SDAX          16.878,15   -0,5%    -88,74     +14,3% 
FTSE          7.179,95   +0,4%     25,97     +10,7% 
CAC           6.816,09   -0,3%    -22,68     +22,8% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,47          -0,00     +0,11 
US-Zehnjahresrendite    1,26          -0,02     +0,34 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Mo, 8:27 Uhr Fr, 17:30 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1733   -0,4%    1,1790     1,1796  -3,9% 
EUR/JPY          128,46   -0,2%    128,97     129,50  +1,9% 
EUR/CHF          1,0708   -0,4%    1,0796     1,0808  -0,9% 
EUR/GBP          0,8529   +0,2%    0,8511     0,8512  -4,5% 
USD/JPY          109,48   +0,2%    109,37     109,79  +6,0% 
GBP/USD          1,3757   -0,6%    1,3853     1,3858  +0,7% 
USD/CNH (Offshore)    6,4918   +0,2%    6,4789     6,4799  -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        46.396,51   +0,7%   47.310,01   46.274,76 +59,7% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,51   67,29     +0,3%      0,22 +40,1% 
Brent/ICE         69,38   69,51     -0,2%     -0,13 +36,2% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.788,85  1.787,53     +0,1%     +1,33  -5,7% 
Silber (Spot)       23,75   23,83     -0,3%     -0,07 -10,0% 
Platin (Spot)      1.015,58  1.026,85     -1,1%     -11,28  -5,1% 
Kupfer-Future        4,23    4,33     -2,2%     -0,10 +20,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 17, 2021 10:09 ET (14:09 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.