OFFENBACH (dpa-AFX) - Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit von Starkregen und Hochwasserfluten - zu dem Zusammenhang haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in dieser Woche eine Studie vorgelegt. Neben der Häufigkeit steigt demnach mit der globalen Temperatur auch die Intensität solcher Extremwetter-Ereignisse. Was bedeutet das für den Bevölkerungsschutz und den Städtebau?
Antworten wollen mehrere Behörden bei einer digitalen Pressekonferenz an diesem Donnerstag geben (11.00 Uhr). Beteiligt ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Technische Hilfswerk (THW), das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Mitte Juli waren bei der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Auch in Bayern und Sachsen entstanden schwere Schäden. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat die Flutkatastrophe bislang Versicherungsschäden von rund sieben Milliarden Euro verursacht. Die Schäden liegen den Angaben zufolge über denen der Hochwasser im August 2002 (4,75 Milliarden Euro) und im Juni 2013 (2,25 Milliarden) sowie dem Orkan "Kyrill" (3,6 Milliarden)./isa/DP/he
