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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi nach BoK-Zinserhöhung leichter

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi nach BoK-Zinserhöhung leichter

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den Börsen in Ostasien und Australien haben am Donnerstag die negativen Vorzeichen überwogen. Die Verluste fielen jedoch sehr unterschiedlich aus, und die Tokioter Börse schaffte gegen die regionale Tendenz sogar ein kleines Plus. Leicht positive Vorgaben der Wall Street und steigende Impfquoten linderten Befürchtungen, dass die hohen Infektionszahlen die Wirtschaft zurückwerfen könnten, wie Händler sagten. Daneben hielten sich Anleger auch in Erwartung des Notenbankertreffens in Jackson Hole zurück, das im späteren Tagesverlauf beginnen wird. Am Freitag wird dort US-Notenbankchef Jerome Powell sprechen.

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index 0,1 Prozent höher. Etwas Unterstützung kam von der Währungsseite: Der Yen hatte gegenüber der gleichen Zeit am Mittwoch zum Dollar etwas abgewertet. Dass die japanische Regierung wegen steigender Corona-Infektionszahlen Notstandsmaßnahmen auf weitere Teile des Landes ausgedehnt hatte, belastete nicht.

In Schanghai gab der Composite-Index um 1,1 Prozent nach. Deutlicher abwärts ging es in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index im späten Handel 1,7 Prozent im Minus lag. Die Verluste zögen sich hier quer durch alle Sektoren, berichteten Händler.

Der australische Aktienmarkt ging 0,6 Prozent leichter aus dem Tag. Hier dämpften steigende Corona-Infektionszahlen und einige enttäuschende Unternehmenszahlen die Stimmung. Konjunkturdaten enthielten Licht und Schatten: Einerseits sind die Investitionen der Unternehmen im zweiten Quartal überraschend stark gestiegen, wobei die Daten vor den jüngsten Lockdowns erhoben wurden. Andererseits hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten beiden Juli-Wochen aufgrund der Lockdowns erhöht.

Gewinnmitnahmen in Seoul nach BoK-Zinserhöhung 

An der Börse in Seoul fiel der Kospi um 0,6 Prozent, nachdem er allerdings an den vergangenen drei Tagen stetig gestiegen war. Die südkoreanische Notenbank (BoK) hatte nach einer längeren Phase rekordniedriger Zinsen den Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben. Die BoK erhöhte auch ihre Inflationsprognose.

Unter den Einzelwerten in Hongkong gewannen China Mengniu Dairy nach Vorlage von Geschäftszahlen 2,3 Prozent. Xiaomi hatte ebenfalls Zahlen vorgelegt, die aber nicht gut ankamen. Die Aktie verlor fast 5 Prozent.

Enttäuschende Ausblicke ließen in Seoul die Aktien der Spieleentwickler NCsoft (-15,3%) und Netmarble Corp (-7%) einbrechen.

Die Aktie der australischen Fluggesellschaft Qantas stieg um 3,4 Prozent, nachdem das Unternehmen Zahlen zum Geschäftsjahr 2020/21 vorgelegt hatte. Zwar ist Qantas wegen der pandemiebedingten Reisebeschränkungen tief in die Verlustzone gerutscht, doch zeigte sich die Gesellschaft optimistisch, was die Wiederaufnahme internationaler Flüge angeht. Mit Enttäuschung wurden derweil die Geschäftszahlen von A2 Milk (-12%), IOOF (-10%), Link (-13%) und Appen (-21%) aufgenommen.

Takeda Pharmaceutical schlossen 0,8 Prozent niedriger. Der japanische Pharmakonzern, Vertriebspartner von Moderna, hat die Verwendung von 1,6 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs des US-Unternehmens in Japan aufgrund von Berichten über Verunreinigungen ausgesetzt.

=== 
Index (B rse)      zuletzt   +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.491,20   -0,5%   +13,7%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.742,29   +0,1%   +1,0%     08:00 
Kospi (Seoul)      3.128,53   -0,6%   +8,9%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.501,66   -1,1%   +0,8%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   25.258,69   -1,7%   -5,7%     10:00 
Taiex (Taiwan)     17.066,96   +0,1%   +15,9%     07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.107,61   +0,0%   +9,3%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.580,64   +0,7%   -3,5%     11:00 
BSE (Mumbai)      56.061,19   +0,2%   +17,1%     12:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00 Mi, 9:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1768   -0,0%   1,1772    1,1739  -3,7% 
EUR/JPY          129,59   +0,1%   129,51    128,87  +2,8% 
EUR/GBP          0,8563   +0,1%   0,8556    0,8557  -4,1% 
GBP/USD          1,3742   -0,1%   1,3759    1,3718  +0,5% 
USD/JPY          110,13   +0,1%   110,02    109,77  +6,7% 
USD/KRW         1170,09   +0,5%  1164,47    1167,79  +7,8% 
USD/CNY          6,4841   +0,1%   6,4760    6,4764  -0,7% 
USD/CNH          6,4814   +0,2%   6,4712    6,4755  -0,3% 
USD/HKD          7,7864   +0,0%   7,7849    7,7841  +0,4% 
AUD/USD          0,7254   -0,3%   0,7274    0,7246  -5,8% 
NZD/USD          0,6955   -0,3%   0,6975    0,6945  -3,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        46.634,26   -5,0% 49.096,76   48.454,76 +60,5% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,92   68,36   -0,6%     -0,44 +41,5% 
Brent/ICE         71,95   72,25   -0,4%     -0,30 +41,2% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.785,75  1.790,98   -0,3%     -5,23  -5,9% 
Silber (Spot)       23,68   23,88   -0,8%     -0,20 -10,3% 
Platin (Spot)       992,50   999,85   -0,7%     -7,35  -7,3% 
Kupfer-Future        4,23    4,27   -0,9%     -0,04 +19,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 26, 2021 03:25 ET (07:25 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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