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TABELLE/Wochenbericht EZB-Anleihekäufe

DJ TABELLE/Wochenbericht EZB-Anleihekäufe

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anleihebestände der Zentralbanken des Eurosystems haben sich in der vergangenen Woche im Rahmen der Anleihekaufprogramme APP und PEPP wie folgt entwickelt:

===

Angaben in Milliarden Euro 14.01.22     07.01.22   Änderung Vorwoche 
APP* gesamt         3.135,949    3.124,348  +11,601  +0,892 
--öff. Anleihen       2.496,376    2.486,843   +9,533  -0,293 
--Unternehmensanleihen    312,540     310,226   +2,314  +0,550 
--Covered Bonds        298,405     298,659   -0,254  +0,492 
--ABS             28,628      28,620   +0,008  +0,143 
 
PEPP** gesamt        1.603,739    1.589,418  +14,321  +8,753 
 
APP und PEPP gesamt     4.739,688    4.713,766  +25,922  +9,645 

===

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP)- Die APP-Bestände sollen bis kurz vor der ersten Zinserhöhung erhöht werden. Das monatliche Kaufvolumen beträgt bis März 20 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal soll es auf 40 Milliarden Euro steigen, in dritten Quartal 30 Milliarden und im vierten Quartal auf 20 Milliarden sinken. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP läuft bis Ende März 2022, Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage der Tilgungsbeträge bis Ende 2024. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/kla

(END) Dow Jones Newswires

January 18, 2022 09:07 ET (14:07 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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