Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 15.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
500.000 USD Mindestabnahme! Small-Cap-Aktie noch unter dem Radar
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
516 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Börsen erholen sich von Vortagesverlusten

DJ MÄRKTE USA/Börsen erholen sich von Vortagesverlusten

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den Verlusten am Vortag zeigt sich die Wall Street am Mittwoch mit Aufschlägen. Damit setzt sich das volatile Auf und Ab an den Aktienmärkten weiter fort. Die Investoren agieren angesichts der bestehenden Probleme jedoch weiter mit Vorsicht. "Die Anleger bleiben vorsichtig angesichts der zunehmenden Risiken, die sich am Horizont abzeichnen - von der europäischen Energiesituation über chinesische Abriegelungsmaßnahmen bis hin zu aggressiven Zentralbanken", sagt Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Dazu kommen schwache Konjunkturdaten aus China.

Gegen Mittag (Ortszeit New York) notiert der Dow-Jones-Index 0,8 Prozent höher bei 31.388 Punkten, der S&P-500 legt um 0,9 Prozent zu. Für den Der Nasdaq-Composite geht es um 1,0 Prozent nach oben.

Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Loretta Mester, geht zwar nicht von einer Rezession für die US-Wirtschaft aus, sieht dafür aber erhöhte Risiken. Dennoch müsse die Notenbank ihre Zinserhöhungen fortsetzen, um die Inflation zu bekämpfen, so Mester. "Ich glaube nicht, dass sich die US-Wirtschaft derzeit in der Rezession befindet, weil der Arbeitsmarkt so stark ist". Sie glaube aber, dass die Risiken für eine Rezession in den nächsten beiden Jahren wegen der strafferen Finanzierungsbedingungen, der hohen Inflation und des Ukraine-Kriegs gestiegen sind.

Konjunkturseitig hat sich das Handelsbilanzdefizit für Juli den vierten Monat in Folge verringert, lag aber über der Erwartung der Analysten. Für Bewegung am Markt könnte der Konjunkturbericht der US-Notenbank ("Beige Book") im späten Verlauf sorgen.

Ölpreise geben nach - Anleiherenditen kommen zurück 

Am Devisenmarkt notiert der Dollarindex aktuell wenig verändert, nachdem Konjunktursorgen dem Greenback zunächst noch Zulauf verschafft hatte. Der Euro notiert bei 0,9943 Dollar. Hier steht die Sitzung der EZB am Donnerstag im Blick. "Wir glauben, dass die andauernde Schwäche des Euro-Wechselkurses und zusätzlicher Druck durch importierte Inflation den geldpolitischen Rat (der EZB) dazu reizen könnte, eine Erhöhung vorzunehmen, die größer sein könnte als die der Fed", so Gilles Moec, Chefökonom bei AXA Investment Managers. AXA IM erwartet eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte.

Am Ölmarkt gibt der Preis für die Sorte Brent um 3,8 Prozent nach, WTI notiert 4,3 Prozent leichter. Die schwachen Konjunkturdaten aus China geben den globalen Konjunktursorgen neue Nahrung und damit den Befürchtungen einer fallenden Ölnachfrage, heißt es aus dem Markt.

Die Notierungen am Anleihemarkt erholen sich leicht von den kräftigen Abgaben des Vortages. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 6,5 Basispunkte auf 3,28 Prozent. Der Goldpreis legt mit den wieder nachgebenden Anleiherenditen etwas zu.

Apple mit iPhone-Präsentationen im Fokus 

Die Apple-Aktie notiert 0,2 Prozent fester. Der Konzern will im Laufe des Handels neue Produkte vorstellen. Wenn Apple seine neuen iPhones 14 präsentiert, werden die teuersten von ihnen im Fokus stehen. Denn die Nachfrage nach Smartphones verlangsamt sich weltweit - außer nach den kostspieligen Geräten am oberen Ende der Palette, heißt es.

T-Mobile US (+1,5%) gibt ihr Festnetzgeschäft an Cogent Communications ab. Die US-Tochter der Deutschen Telekom trennt sich von dem Glasfasernetz nebst Kunden, das sie im Zuge der Sprint-Übernahme mit erworben hatte, und konzentriert sich auf ihr Mobilfunkgeschäft mit privaten Kunden und Unternehmen.

Netflix (+2,5%) will angesichts des sich verlangsamenden Kundenwachstums offenbar sparen. Der Streamingdienst ergreife eine Reihe von Maßnahmen, um die Ausgaben zu reduzieren, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

Google-Chef Sundar Pichai will das von ihm geführte Unternehmen um "20 Prozent produktiver" machen. Entsprechend äußerte sich der Manager auf der Code Conference. Dies ist der jüngste Hinweis darauf, dass der Suchmaschinen-Gigant mit Veränderungen auf die konjunkturellen Unsicherheiten reagieren will. Die Aktie der Google-Mutter Alphabet legt um 1,5 Prozent zu.

Die Aktien von United Airlines Holdings steigen um 2,2 Prozent. Die Fluggesellschaft hat die Umsatzprognose für das dritte Quartal angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz, der 12 Prozent über dem des vergleichbaren Zeitraums 2019 vor der Pandemie liegt.

Für die Coupa-Aktie geht es um 14,5 Prozent nach oben. Grund sind überraschend gute Zweitquartalszahlen und ein optimistischer Ausblick.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        31.387,50    +0,8%   242,20   -13,6% 
S&P-500       3.943,55    +0,9%    35,36   -17,3% 
Nasdaq-Comp.    11.662,83    +1,0%   117,92   -25,5% 
Nasdaq-100     12.137,15    +1,0%   125,84   -25,6% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     3,46   -4,5    3,51   273,4 
5 Jahre     3,38   -7,6    3,46   212,1 
7 Jahre     3,36   -6,6    3,43   192,4 
10 Jahre    3,28   -6,5    3,35   177,3 
30 Jahre    3,44   -6,2    3,50   154,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mi, 9:12 Di, 17:16  % YTD 
EUR/USD        0,9943    +0,4%   0,9905   0,9916  -12,6% 
EUR/JPY        143,58    +1,5%   142,72   141,52  +9,7% 
EUR/CHF        0,9754    +0,1%   0,9751   1,0173  -6,0% 
EUR/GBP        0,8668    +0,8%   0,8616   0,8597  +3,2% 
USD/JPY        144,40    +1,1%   144,06   142,69  +25,4% 
GBP/USD        1,1471    -0,4%   1,1498   1,1536  -15,2% 
USD/CNH (Offshore)   6,9755    +0,1%   6,9834   6,9647  +9,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       18.889,67    -3,2%  18.773,69 19.808,57  -59,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        83,13    86,88    -4,3%   -3,75  +17,1% 
Brent/ICE        89,30    92,83    -3,8%   -3,53  +20,8% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       211,50    239,84   -11,8%   -28,34 +290,4% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.710,61   1.701,50    +0,5%   +9,11  -6,5% 
Silber (Spot)      18,27    18,08    +1,1%   +0,20  -21,6% 
Platin (Spot)     863,00    856,73    +0,7%   +6,28  -11,1% 
Kupfer-Future      3,45     3,47    -0,6%   -0,02  -22,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 07, 2022 12:16 ET (16:16 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.