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NACHBÖRSE/XDAX -0,3% auf 13.645 Pkt - Bilfiger nach Zahlen volatil

DJ NACHBÖRSE/XDAX -0,3% auf 13.645 Pkt - Bilfiger nach Zahlen volatil

FRANKFURT (Dow Jones)--Volatil hat die Bilfinger-Aktie im nachbörslichen Handel am Dienstag auf die Ergebnisse für das dritte Quartal reagiert. Der Industriedienstleister hat den Umsatz zwar gesteigert, bei den Ergebniskennziffern wegen Sondereffekten aber deutlich verloren. Zudem wurde ein Programm zur Effizienzsteigerung beschlossen, um in der Verwaltung Arbeitsabläufe zu standardisieren, Strukturen zu vereinfachen, Kosten zu senken und zeitgleich Investitionen in die Aus- und Fortbildung der Belegschaft zu tätigen. Es werden bis Ende 2023 Einsparungen von rund 55 Millionen Euro realisiert. Die Aktie wurde nach einem volatilen Handel bei Lang & Schwarz wenig verändert getaxt.

Auch die Uniper-Aktie zeigte sich kaum bewegt. Das Unternehmen hat mit dem israelischen Energiekonzern NewMed Energy eine unverbindliche Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit bei der kurz- und langfristigen Lieferung von LNG und der Produktion von blauem und grünem Wasserstoff zu klären.

=== 
XDAX*    DAX     Veränderung 
22.15 Uhr  17.30 Uhr 
 
13.645    13.689   -0,3% 
=== 

*Der XDAX bildet die Entwicklung des zinsbereinigten DAX-Futures ab.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 08, 2022 16:26 ET (21:26 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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