Anzeige
Mehr »
Freitag, 04.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bitcoin: Diese 4 Signale entscheiden über Bullenmarkt oder Falle!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
421 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Zurückhaltung vor US-Arbeitsmarktbericht

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Zurückhaltung vor US-Arbeitsmarktbericht

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones) Die ostasiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag in engen Grenzen uneinheitlich tendiert. Sie schlossen sich damit der Wall Street an, wo der zweite Auftritt von US-Notenbankchef Powell vor dem US-Kongress für keine stärkeren Bewegungen mehr sorgte. Powell wiederholte im wesentlichen seine Aussagen vom Vortag und betonte, dass die Fed datenbasiert agieren werde und dass noch keine Entscheidung gefallen sei, ob der für den 22. März erwartete Zinsschritt nach oben ein kleiner oder ein großer sein wird.

Zugleich dürften die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Februar für etwas Zurückhaltung gesorgt haben. Sie gelten als einer der wichtigsten Gradmesser für die US-Notenbank zur Einschätzung der wirtschaftlichen Stärke und Preisentwicklung.

Der Nikkei-Index in Tokio war mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 28.623 Punkte der Tagessieger. Er erreichte damit das höchste Niveau seit August 2022. Daran dass die japanische Wirtschaft im vierten Quartal 2022 aufgrund einer schwächeren Inlandsnachfrage langsamer als ursprünglich geschätzt gewachsen ist, störten sich die Akteure nicht. Die Daten gelten aber auch als rückgerichtet bzw. überholt. Der Kospi in Seoul gab um 0,5 Prozent nach, Sydney schloss fast unverändert.

An den chinesischen Börsen war die Tendenz knapp behauptet. Neue Preisdaten aus China sorgten dort für keine großen Bewegungen, auch weil sie unterschiedlich interpretiert wurden. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar zum Vorjahr um 1,0 Prozent, wohingegen Ökonomen mit 1,7 Prozent gerechnet hatten. Zugleich sanken die Erzeugerpreise etwas stärker als gedacht.

Einerseits werfe dies einen Schatten auf die Stärke der wirtschaftlichen Erholung, andererseits eröffne es der chinesischen Notenbank Spielraum für eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik, hieß es. Zu ersterem passte, dass laut einer Umfrage die von Banken vergebenen Kredite im Februar gegenüber Januar deutlich gesunken sind. Dies sei allerdings ein nicht unübliches saisonales Muster, bemerkten Volkswirte.

Die Ökonomen von Capital Economics erwarten derweil, dass die Preise in Reaktion auf die Wiederöffnung nach der Corona-Pandemie zwar steigen werden, aber nicht auf Niveaus, wie man sie in anderen Volkswrtschaften sehe. Daher dürfte die chinesische Notenbank von einer Straffung der Geldpolitik absehen, während zugleich vom Nationalen Volkskongress Signale kämen, die gegen eine breit angelegte geldpolitische Lockerung sprächen.

Unter den Einzelwerten machten in Sydney Xero einen Satz um 11 Prozent nach oben. Der Anbieter von Buchhaltungssoftware hatte Kostensenkungen angekündigt. Die Rohstoffschwergewichte BHP (-2,2%) und Rio Tinto (-2,9%) wurden ex Dividende gehandelt.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.311,10    +0,0%   +3,9%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   28.623,15    +0,6%   +9,0%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.419,09    -0,5%   +8,2%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.276,09    -0,2%   +6,1%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   20.001,12    -0,3%   +1,3%   09:00 
Taiex (Taiwan)     15.770,66    -0,3%   +11,6%   06:30 
Straits-Times (Sing.)  3.217,66    -0,3%   -0,8%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.451,32    -0,2%   -2,7%   10:00 
BSE (Mumbai)      60.098,11    -0,4%   -1,2%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Mi, 8:13  % YTD 
EUR/USD          1,0558    +0,1%   1,0543   1,0535  -1,4% 
EUR/JPY          144,23    -0,4%   144,76   145,01  +2,8% 
EUR/GBP          0,8905    +0,0%   0,8903   0,8912  +0,6% 
GBP/USD          1,1856    +0,1%   1,1843   1,1822  -2,0% 
USD/JPY          136,61    -0,5%   137,29   137,65  +4,2% 
USD/KRW         1.320,80    +0,3%  1.316,80  1.320,36  +4,7% 
USD/CNY          6,9716    +0,3%   6,9516   6,9640  +1,1% 
USD/CNH          6,9805    +0,2%   6,9686   6,9767  +0,8% 
USD/HKD          7,8500    +0,0%   7,8495   7,8500  +0,5% 
AUD/USD          0,6616    +0,4%   0,6589   0,6594  -2,9% 
NZD/USD          0,6123    +0,2%   0,6109   0,6104  -3,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        21.714,88    -0,4% 21.812,09 22.002,97 +30,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         76,67    76,66   +0,0%   +0,01  -4,8% 
Brent/ICE         82,66    82,66     0%     0  -3,2% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         41,00    42,34   -3,2%   -1,34 -45,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.814,73   1.814,00   +0,0%   +0,73  -0,5% 
Silber (Spot)       20,05    20,08   -0,1%   -0,02 -16,3% 
Platin (Spot)       941,30    940,95   +0,0%   +0,35 -11,9% 
Kupfer-Future        4,05     4,04   +0,1%   +0,00  +6,2% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 09, 2023 02:33 ET (07:33 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.