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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Zusammenbruch der SVB-Bank im Fokus

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Zusammenbruch der SVB-Bank im Fokus

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben zu Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. Während die Börse in Tokio deutliche Abschläge verbuchte, notierten die chinesischen Aktienmarkt im Plus. An den Märkten standen die Auswirkungen des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank (SVB) in den USA im Fokus. An der Wall Street hatte die Sorge, dass die Insolvenz auf den ganzen Bankensektor übergreifen könnte, die Börsen am Freitag kräftig unter Druck gesetzt.

Am Wochenende haben die US-Behörden nun weitreichende Schritte zum Schutz der Einlagen bei dem Kreditinstitut angekündigt und auch anderen Geldhäusern Hilfen zugesagt. Die US-Notenbank Fed, das Finanzministerium und der Bundeseinlagensicherungsfonds FDIC teilten am Sonntag mit, SVB-Einleger hätten ab Montag Zugriff auf "ihr gesamtes Geld". Der Steuerzahler werde dafür nicht aufkommen müssen. Zudem kündigte die US-Notenbank Fed an, sie werde Banken zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um die Bedürfnisse ihrer Einleger zu erfüllen - das dürfte auch Abhebungen betreffen.

Nikkei im Minus - Hongkong mit Aufschlägen 

An der Börse in Japan verlor der Nikkei 1,1 Prozent. Belastet wurde der Index von einem stärkeren Yen, was auf die Aktien von Exportwerten drückte. So büßte die Aktie von Nissan Motor 5,0 Prozent ein, Mitsubishi Motors verloren 6,5 Prozent. Auch Finanzwerte standen unter Abgabedruck: Sumitomo Mitsui Financial Group gaben um 4,2 Prozent nach, Mizuho Financial fielen um 4,9 Prozent.

Die chinesischen Börsen verzeichneten indessen Aufschläge. Marktteilnehmer verwiesen auf die Sitzung des Nationalen Volkskongresses. Bei der Bildung der neuen Regierung hat Chinas Staatschef Xi Jinping überraschend seinen Zentralbankchef, Yi Gang, behalten. Auch Handelsminister Wang Wentao, Finanzminister Liu Kun und der für die Corona-Politik zuständige Direktor der Nationalen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, bleiben im Amt. Stützend wirkten zudem Äußerungen des neuen Regierungschef Li Qiang, der versprochen hat, das Wachstum zu fördern und das Vertrauen der Wirtschaft wiederherzustellen.

In Hongkong legte der Hang-Seng-Index im späten Handel um 1,4 Prozent zu, gestützt von Technologiewerten. So stiegen Netease um 3,1 Prozent und Tencent um 4,8 Prozent. Auf dem chinesischen Festland notierte der Schanghai-Composite 1,2 Prozent fester. China Satellite Communications und China Mobile stiegen um das Tageslimit von 10 Prozent.

In Südkorea zeigte sich die Börse in Seoul mit Aufschlägen von 0,7 Prozent. Die Aktie des Internetriesen Kakao Corp. rückte um 4,7 Prozent vor, nachdem sich der konkurrierende Bieter HYBE aus dem hitzigen Rennen um SM Entertainment (-23%) zurückgezogen hat. Hankook Tire & Technology rutschten um 6,0 Prozent ab. Das Unternehmen hat die Produktion in einem Werk wegen eines Feuers eingestellt.

In Sydney folgte der S&P/ASX 200 mit Abschlägen von 0,5 Prozent der schwachen Wall Street nach unten, erholte sich jedoch aufgrund der angekündigten Notfallmaßnahmen der US-Regulierungsbehörden von anfänglich höheren Verlusten wieder etwas.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.108,80    -0,5%   +1,0%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.832,96    -1,1%   +7,9%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.410,60    +0,7%   +7,8%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.268,70    +1,2%   +5,8%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   19.599,10    +1,4%   -2,3%   09:00 
Taiex (Taiwan)     15.560,49    +0,2%   +10,1%   06:30 
Straits-Times (Sing.)  3.141,88    -1,1%   -2,3%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.421,97    -0,8%   -4,2%   10:00 
BSE (Mumbai)      58.867,51    -0,5%   -3,2%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Fr, 8:49  % YTD 
EUR/USD          1,0730    +0,3%   1,0695   1,0597  +0,2% 
EUR/JPY          144,23    +0,3%   143,78   144,55  +2,8% 
EUR/GBP          0,8855    +0,1%   0,8850   0,8865  +0,1% 
GBP/USD          1,2114    +0,2%   1,2085   1,1956  +0,2% 
USD/JPY          134,47    +0,0%   134,42   136,39  +2,6% 
USD/KRW         1.304,07    -1,3%  1.320,64  1.321,82  +3,3% 
USD/CNY          6,9005    -0,1%   6,9063   6,9668  +0,0% 
USD/CNH          6,9015    -0,2%   6,9145   6,9746  -0,4% 
USD/HKD          7,8469    -0,0%   7,8482   7,8498  +0,5% 
AUD/USD          0,6669    +0,6%   0,6630   0,6600  -2,1% 
NZD/USD          0,6188    +0,5%   0,6158   0,6115  -2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        22.488,21    +2,8% 21.866,92 19.979,79 +35,5% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         76,94    76,68   +0,3%   +0,26  -4,5% 
Brent/ICE         83,04    82,78   +0,3%   +0,26  -2,7% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         50,35    52,86   -4,7%   -2,51 -30,8% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.875,89   1.883,18   -0,4%   -7,29  +2,9% 
Silber (Spot)       20,74    20,73   +0,1%   +0,01 -13,5% 
Platin (Spot)       966,53    957,88   +0,9%   +8,65  -9,5% 
Kupfer-Future        4,02     4,05   -0,6%   -0,02  +5,6% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2023 03:47 ET (07:47 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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