Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 09.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Elevate Sercive Group: Neue Expertise für den nächsten Wachstumsschritt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
574 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street kaum verändert erwartet - Nervosität hoch

DJ MÄRKTE USA/Wall Street kaum verändert erwartet - Nervosität hoch

NEW YORK (Dow Jones)--An der Wall Street dürften Anleger hin- und hergerissen sein wegen der Entwicklungen um die Credit Suisse. Einerseits herrscht eine gewisse Erleichterung über die Maßnahmen samt Übernahme zur Stabilisierung der schweizerischen Großbank. Andererseits bleibt ein gewisses Misstrauen und die Sorge vor einer neuen Finanzkrise - gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Pleiten unter US-Regionalbanken. Der Aktienterminmarkt spiegelt dieses Wechselbad wider und pendelt um die Vortagesschlusskurse.

Unterstützungsmaßnahmen der großen Notenbanken in Form von mehr Dollar-Liquidität und insbesondere die Nachricht von der Übernahme der Credit Suisse durch die heimische Wettbewerberin UBS können die Sorgen nicht in Gänze zerstreuen. Dazu tragen in erster Linie sogenannte Additional-Tier-1-Anleihen (CoCo-Bonds) der Credit Suisse im Volumen von rund 16 Milliarden Schweizer Franken bei, die vollständig abgeschrieben werden müssen. Daher dürften Bankaktien entsprechend schwach laufen.

Daneben halten sich Anleger auch wegen der anstehenden Sitzung der US-Notenbank zurück, deren Ergebnis am Mittwoch veröffentlicht wird. Die jüngsten Zinserhöhungen stützen eigentlich das traditionelle Bankengeschäft. Händler machen sie aber auch für die aktuellen Verwerfungen im Bankensektor mit verantwortlich. "Die Bedenken, dass die aggressive Geldpolitik erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, das Bankgeschäft und das menschliche Verhalten im Allgemeinen hatte, sind nicht zu übersehen und lassen sich noch nicht in den Bilanzen ablesen. So gesehen könnte die Unsicherheit noch eine ganze Weile hoch bleiben, selbst wenn die jüngsten Maßnahmen zur Unterstützung der Banken erfolgreich sind", sagt Managing Partner Stephen Innes von SPI Asset Management.

Renten uneinheitlich 

Auch am Rentenmarkt setzt sich kein klarer Kurs durch. Einerseits profitieren die Notierungen vom gestiegenen Sicherheitsbedürfnis angesichts der Sorgen über eine drohende Finanzkrise. Anderseits belastet die Aussicht auf weiter steigende Zinsen durch die Fed in dieser Woche. Goldman Sachs erwartet jedoch eine Zinspause wegen des Stresses im Bankensystem. "Wenn ein Dominostein fällt, weiß man nie so recht, was als nächstes kommt. Ich glaube, das ist der Grund, warum wir eine Flucht in die Sicherheit erleben", sagt Marktstratege Viraj Patel von Vanda.

Bei Erdöl und Gold tut sich wenig. Der Goldpreis war zunächst ein Gewinner der krisenhaften Entwicklung an den Märkten. Doch kommt die Feinunze von ihren Tageshochs zurück. So teuer war das Edelmetall zuletzt im April 2022.

First Republic Bank brechen vorbörslich um 18 Prozent ein. Die Bank verhandele mit anderen Kreditinstituten oder Beteiligungsgesellschaften über deren mögliche Beteiligung an einer Kapitalerhöhung, berichtet die New York Times. Zudem hat Moody's die Kreditwürdigkeit der First Republic Bank am Freitag auf Ramschniveau abgestuft. Das Schuldenrating wurde von Baa1 auf B2, die erste Stufe des Non-Investment-Grade-Ratings, gesenkt. Fitch Ratings und S&P Global Ratings hatten die Schulden der First Republic Bank Anfang der vergangenen Woche herabgestuft.

Sangamo Therapeutics geben um 2,5 Prozent nach. Novartis und Biogen haben ihre Zusammenarbeit mit dem Biotechnologie-Unternehmen beendet.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         3,84     +2,4    3,82   -57,5 
5 Jahre         3,49     -1,9    3,51   -51,0 
7 Jahre         3,50     -1,2    3,51   -47,5 
10 Jahre         3,44     +0,6    3,43   -44,5 
30 Jahre         3,64     +1,1    3,63   -33,3 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mo, 8:24 Fr, 17:20  % YTD 
EUR/USD        1,0705    +0,3%   1,0656     #  +0,0% 
EUR/JPY        140,69    -0,2%   139,78   140,87  +0,2% 
EUR/CHF        0,9928    +0,4%   0,9875   0,9886  +0,3% 
EUR/GBP        0,8752    -0,1%   0,8752   0,8766  -1,1% 
USD/JPY        131,43    -0,5%   131,18   132,14  +0,2% 
GBP/USD        1,2230    +0,4%   1,2176   1,2159  +1,1% 
USD/CNH (Offshore)   6,8819    -0,0%   6,8938   6,8873  -0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       28.307,43    +0,3%  27.935,61 26.507,10 +70,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        66,50    66,74    -0,4%   -0,24 -17,4% 
Brent/ICE        72,57    72,97    -0,5%   -0,40 -15,0% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        40,40    42,86    -5,7%   -2,46 -43,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.975,81   1.976,81    -0,1%   -1,00  +8,3% 
Silber (Spot)      22,27    22,41    -0,6%   -0,14  -7,1% 
Platin (Spot)     991,43    978,25    +1,3%   +13,18  -7,2% 
Kupfer-Future      3,92     3,91    +0,3%   +0,01  +3,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2023 09:10 ET (13:10 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.