USA: Neubauverkäufe legen merklich zu
WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im März merklich gestiegen. Sie legten um 9,6 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 1,3 Prozent erwartet. Allerdings waren die Verkäufe im Vormonat laut revidierten Zahlen um 3,9 Prozent gesunken. Zunächst war ein Anstieg um 1,1 Prozent ermittelt worden. Auf das Jahr hochgerechnet wurden in den Vereinigten Staaten im März 683 000 neue Häuser gekauft. Volkswirte hatten mit 632 000 Häusern gerechnet. Im Februar hatte der Wert bei revidierten 623 000 gelegen. Zunächst waren 640 000 ermittelt worden.
USA: Verbrauchervertrauen sinkt merklich
WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im April eingetrübt. Das Verbrauchervertrauen fiel zum Vormonat um 2,7 Punkte auf 101,3 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit 104,0 Punkte.
USA: Hauspreise legen wieder leicht zu - Case-Shiller-Index
NEW YORK - Auf dem US-Immobilienmarkt sind die Preise im Februar erstmals seit gut einem halben Jahr wieder leicht gestiegen. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten erhöhten sich die Häuserpreise um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Davor waren die Preise sieben Monate in Folge gefallen.
USA: Häuserpreise legen im Februar überraschend zu - FHFA
NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Februar überraschend gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legten sie um 0,5 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Preise um 0,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Hauspreise im Februar um 4,0 Prozent.
Emissionshandel in der EU wird schneller verschärft
LUXEMBURG - Der Ausstoß von Kohlendioxid wird in der EU etwa für Unternehmen schneller teurer als bislang geplant. Nach dem Europaparlament in der vergangenen Woche stimmten am Dienstag in Luxemburg auch die EU-Länder einer schnelleren Verschärfung des Emissionshandels sowie anderen weitreichenden Klimaschutzgesetzen zu. Die Zustimmung galt als Formsache. Bevor die Gesetze in Kraft treten, müssen sie noch im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden.
ROUNDUP 2: US-Präsident Biden bewirbt sich für Wiederwahl 2024
WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will bei der Wahl im kommenden Jahr für eine zweite Amtszeit antreten. Das kündigte der Demokrat am Dienstag auf Twitter an. Jede Generation habe einen Moment, in dem sie für die Demokratie und die Freiheit einstehen müsse. "Ich glaube, dies ist unserer", schrieb Biden. "Deshalb kandidiere ich für die Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten." Dazu veröffentlichte der 80-Jährige einen dreiminütigen Videoclip und mahnte: "Lasst uns die Arbeit zu Ende bringen."
EZB steuert auf weitere Zinserhöhung zu
FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert auf eine weitere Zinserhöhung zu. "Für unsere nächste EZB-Ratssitzung am 4. Mai deuten die aktuellen Daten darauf hin, dass wir die Zinsen erneut anheben sollten", sagte der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip R. Lane, der französischen Tageszeitung "Le Monde" (Dienstag). "Dies ist immer noch nicht der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören." Das Ausmaß ließ Lane aber offen. Der geldpolitische Kurs nach Mai hänge von der wirtschaftlichen Entwicklung ab.
Gemeinsame Gaseinkäufe in der EU nehmen Gestalt an
BRÜSSEL - Die gemeinsamen Gaseinkäufe in der EU nehmen Gestalt an. Seit Dienstag können europäische Unternehmen ihren Gasbedarf auf einer Plattform anmelden, um am ersten gemeinsamen Gaseinkauf der EU teilzunehmen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Das sei ein wichtiger Meilenstein für die EU, um sich auf den nächsten Winter vorzubereiten.
Banken wollen 2024 neues europäisches Bezahlsystem starten
FRANKFURT/BRÜSSEL - Die Bankeninitiative EPI will ihre jahrelangen Bemühungen zum Aufbau eines einheitlichen europaweiten Bezahlystems nach Rückschlägen 2024 zum Erfolg führen. Ende des laufenden Jahres sollen in einer Pilotphase in Frankreich und Deutschland Zahlungen über eine digitale Geldbörse, eine sogenannte Wallet, ermöglicht werden. "Eine breitere Markteinführung in Belgien, Frankreich und Deutschland erfolgt Anfang 2024", teilte die European Payments Initiative (EPI) am Dienstag mit. "Eine Expansion in weitere europäische Länder wird zukünftig erfolgen."
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl
