DJ BASF bleibt bei seiner Prognose
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem überraschend guten Ergebnis im Auftaktquartal hält BASF an seiner bisherigen Jahresprognose fest. Für 2023 wird weiter mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns auf 4,8 bis 5,4 Milliarden Euro und einem Umsatz in der Größenordnung von 84 bis 87 Milliarden gerechnet, wie der Chemiekonzern vor seiner Hauptversammlung in Mannheim mitteilte.
BASF hatte vor zwei Wochen bereits vorab Zahlen für die Monate Januar bis März veröffentlicht, weil der Gewinn nicht so stark zurückgegangen war wie befürchtet. Daraufhin hatten einige Beobachter auf eine Anhebung der Prognose gehofft.
"BASF ist besser in das Jahr 2023 gestartet als von Analysten erwartet. Und dies in einem stagnierenden und schwierigen konjunkturellen Umfeld", sagte Vorstandschef Martin Brudermüller. Ursächlich dafür war vor allem das Geschäft mit der Landwirtschaft, das als einziges den Umsatz steigern konnte, auch dank höherer Preise. Hier wuchs das bereinigte EBIT um 45 Prozent. Auch das von der Automobilbranche abhängige Geschäft Surface Technologies konnte trotz rückläufiger Umsätze das Ergebnis weitgehend halten.
Mit Basischemikalien, Vorprodukten sowie Zusatzstoffen für Lebens- und Reinigungsmittel ging der Gewinn jeweils um etwa zwei Drittel zurück, bei Industrielösungen um gut ein Drittel.
Nachfragebedingt geringere Mengen und leicht geringere Preise dämpften auch die Umsatzentwicklung. Die vorab berichteten Zahlen wurden bestätigt. Je Aktie verdiente BASF in den ersten drei Monaten 1,75 Euro - 41 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum, als Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea das Ergebnis belastet hatten.
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April 27, 2023 01:00 ET (05:00 GMT)
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