Die vietnamesische Regierung bekräftigte, dass sie sich auf eine erneuerte Produktivitätsagenda und Strategien stützt, um die Grundlagen ihres Wirtschaftswachstums zu erweitern und aufrechtzuerhalten. In einem Gedankenaustausch mit APO-Generalsekretärin Dr. Indra Pradana Singawinata am 26. April 2023 in Hanoi unterstrich der vietnamesische Premierminister Pham Minh Chinh die Dringlichkeit, die Arbeitsproduktivität zu steigern, um Vietnams Bestreben, bis 2045 ein Land mit hohem Einkommen zu werden, zu verwirklichen.
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APO-Generalsekretärin Dr. Indra Pradana Singawinata (l.) mit Premierminister Pham Minh Chinh. (Foto: Business Wire)
Premierminister Pham skizzierte vier übergeordnete Bereiche, um das Wachstum der Arbeitsproduktivität des Landes wieder auf den angestrebten Leistungspfad zu bringen. Die Verbesserung der institutionellen Qualität, die Verbesserung der Entwicklung des Humankapitals, die Verbesserung der Governance-Kapazität und die Verfeinerung des Ressourcenmanagements werden als Grundlage für die Produktivitätsstrategie und -bewegung Vietnams dienen, die zusammen mit den Bemühungen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit durchgeführt wird. In ausgewählten Branchen, die für die Verbesserung der Arbeitsproduktivität von Bedeutung sind, werden in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und anderen Interessengruppen mehrere nationale Pilotprojekte gestartet. Der Premierminister würdigte zwar die lange, kontinuierliche Unterstützung durch die APO, hob aber auch die vertiefte Zusammenarbeit und die erweiterte Hilfe als Schlüsselstrategien hervor.
Sozioökonomische Stabilität, Qualität des Humankapitals und Arbeitseinstellung gehören zu den Grundlagen, die Vietnam nutzen kann, um mehr Wohlstand zu erreichen, erklärte Dr. Indra in einer Antwort auf die Anfrage von Premierminister Pham um Beratung zu möglichen Lösungen für bestehende Herausforderungen. Der Generalsekretär betonte die Notwendigkeit, die institutionelle Ausgestaltung der Produktivitätsbewegung zu untersuchen, da sie ein Schlüsselelement einer hochproduktiven Wirtschaft ist. Die institutionelle Feinabstimmung in Verbindung mit der Priorisierung der Produktivitätsagenda und der kontinuierlichen Stärkung der Kapazitäten der wichtigsten produktivitätsfördernden Institutionen könnten dazu beitragen, die Strategie in greifbare Ergebnisse umzusetzen, fügte der Generalsekretär hinzu.
Das Treffen endete mit einem verstärkten Engagement für eine erweiterte Unterstützung der APO für Vietnam bei der Steigerung und Aufrechterhaltung der Produktivität des Landes. Ein gemeinsames Verständnis für die Notwendigkeit, die technische Hilfe und Beratungsinitiativen fortzusetzen, einschließlich der Überwachung der Fortschritte bei der Umsetzung der Produktivitätsagend, war ebenfalls ein Ergebnis des hochrangigen Austauschs.
Generalsekretär Dr. Indra nutzte auch die Gelegenheit, um einen Bericht über ein kürzlich abgeschlossenes APO-Projekt vorzustellen, das sich mit der Neugestaltung des institutionellen Rahmens der Produktivitätsbewegung in Vietnam befasst. Derselbe Bericht wurde auch dem stellvertretenden vietnamesischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Le Xuan Dinh, in einer separaten offiziellen Zeremonie am Morgen des 26. April übergeben.
Über die APO
Die Asian Productivity Organization (APO) ist eine regionale zwischenstaatliche Organisation, die sich der Verbesserung der Produktivität im asiatisch-pazifischen Raum durch gegenseitige Zusammenarbeit widmet. Es ist unpolitisch, gemeinnützig und nicht diskriminierend. Die APO wurde 1961 mit acht Gründungsmitgliedern gegründet und umfasst derzeit 21 Mitgliedsländer: Bangladesch; Kambodscha; die Republik China; Fidschi; Hongkong; Indien; Indonesien; I.R. Iran; Japan; die ROK; Demokratische Volksrepublik Laos; Malaysien; Mongolei; Nepal; Pakistan; die Philippinen; Singapur; Sri Lanka; Thailand; Türkiye; und Vietnam.
Die APO gestaltet die Zukunft der Region, indem sie die sozioökonomische Entwicklung ihrer Mitglieder durch nationale Politikberatungsdienste, die Funktion eines Think Tanks, Initiativen zum Aufbau institutioneller Kapazitäten und den Wissensaustausch zur Steigerung der Produktivität fördert.
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