Anzeige
❌
Mehr »
Samstag, 26.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
GALLIUM WAR NUR DER ANFANG: Atlanticos Vier-Metall-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
505 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Erholt - Deutsche Post fest - Unicredit mit Kurssprung

DJ MÄRKTE EUROPA/Erholt - Deutsche Post fest - Unicredit mit Kurssprung

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte sind nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag höher in den Handel am Mittwoch gestartet. "Durchatmen", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die jüngste Entwicklung. Er hält eine vorsichtige Haltung für angemessen, zumal mit Blick auf die am Abend anstehende Zinsentscheidung in den USA. Der DAX legt um 0,5 Prozent auf 15.805 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,6 Prozent höher bei 4.319 Zählern. Während die Anleihen stabil in den Tag starten hält sich der jüngst deutlich gestiegene Preis für einen Feinunze Gold stabil oberhalb von 2.000 Dollar.

"Auch die Fed wird die Situation wohl nicht entscheidend verändern", so der Marktteilnehmer weiter. Der Markt setze darauf, dass mit der voraussichtlichen Zinserhöhung am Abend um 25 Basispunkte auf 5,00 bis 5,25 Prozent die Zinsspitze im aktuellen Zyklus erreicht werde. Der Markt sorge sich bereits vor einer Rezession, für die Andeutung von Zinssenkungen sei es aber vermutlich noch zu früh. Die US-Notenbank dürfte auf die Datenabhängigkeit ihrer Politik hinweisen, und da gebe es mit dem Rückgang der Energiepreise und dem Ende des Preisanstiegs bei den globalen Nahrungsmittelpreisen keine wirklichen Gründe, an der These des Zinshöhepunkts zu zweifeln. Das werde aber vermutlich nicht ausreichen, um die Märkte auf den Aufwärtspfad zurückzubringen.

Stephen Innes, Managing Partner bei Spi-Assetmanagement, bemerkt dazu, dass die US-Notenbank auch die Krise bei den US-Regionalbanken im Blick haben dürfte, denn sie schwäche zusätzlich das bereits maue makroökonomische Umfeld. Dass zuletzt die Zahl der offenen Stellen in den USA hinter den Erwartungen geblieben ist, dürfte für die US-Notenbanker angesichts des angespannten Arbeitsmarktes zwar in die richtige Richtung gehen, nicht aber für das Wachstum der Wirtschaft. Die Ölpreise knickten am Dienstag um rund 5 Prozent ein, hier wurde bereits wirtschaftliche Schwäche gespielt.

Auch von der EZB dürfte dies mit einem lachenden wie einem weinenden Auge beobachtet werden, weil die Inflation in Folge stärker zurückkommen dürfte. Die EZB tagt am Donnerstag zu den Zinsen und dürfte sie weiter erhöhen - ob um 25 oder 50 Basispunkte, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Deutsche Post schlägt Erwartungen 

Bei den Einzelwerten machen meist Quartalszahlen die Kurse. Besser als erwartet sind die Zahlen der Deutschen Post ausgefallen, die Aktie legt um 2,4 Prozent zu. Das bereinigte operative Ergebnis ist laut Citigroup auf Ebene des Gesamtunternehmens über der Konsenserwartung ausgefallen. Die Analysten sehen bei den Marktschätzungen Potenzial nach oben.

Um gut 2 Prozent südwärts geht es dagegen für die Aktie der Porsche AG. Der Umsatz sei höher als erwartet, die Marge habe die Erwartungen aber nicht ganz erreicht, ,meint ein Händler. Die Aktie sei gemessen an den anderen Autoherstellern im DAX hoch bewertet, gemessen an Ferrari dagegen niedrig, ergänzt er.

Von enttäuschenden Zahlen spricht ein Marktteilnehmer mit Blick auf Lufthansa, der Kurs sackt um 3,6 Prozent ab. Der Umsatz liege im ersten Quartal 7 Prozent unter der Erwartung, und das habe auch das operative Ergebnis gedrückt. "Angesichts angeblich steigender Ticketpreise ist das enttäuschend", so der Experte. Positiv steche der freie Cashflow heraus, der aber vermutlich von unerwartet niedrigen Investitionen profitiert habe.

Ebenfalls im MDAX verlieren Teamviewer verlieren rund 9 Prozent. "Überwiegend sind die Zahlen zwar solide, die Billings liegen aber unter den Erwartungen", so ein Marktteilnehmer zu den abgerechneten Umsätzen des IT-Dienstleisters.

Um satte 6,7 Prozent nach oben geht es für Unicredit. Die italienische Bank hat den Ausblick erhöht und erwartet nun einen Nettogewinn von mehr als 6,5 Milliarden Euro. "Das ist sehr stark", so ein Börsianer. Der Markt habe zuletzt nur mit knapp 5,4 Milliarden Euro gerechnet. Im Sog von Unicredit legen auch die Kurse anderer italienischer Bankaktien zu.

Von guten Zahlen sprechen die Analysten der RBC mit Blick auf den Quartalsbericht der BNP Paribas. Der Nettogewinn habe die Konsensschätzung übertroffen, ebenso die Einnahmen. Den Ausblick hat die französische Bank aber nur bekräftigt. Der Kurs liegt 0,3 Prozent im Plus.

Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.320,83    +0,6%    25,98   +13,9% 
Stoxx-50        4.023,03    +0,6%    22,38   +10,2% 
DAX          15.801,46    +0,5%    74,52   +13,5% 
MDAX          27.384,29    -0,3%   -71,77   +9,0% 
TecDAX         3.252,25    -0,1%    -2,24   +11,3% 
SDAX          13.701,51    +0,2%    27,74   +14,9% 
FTSE          7.817,46    +0,6%    44,43   +4,3% 
CAC           7.421,76    +0,5%    38,56   +14,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,26          -0,00   -0,32 
US-Zehnjahresrendite    3,42          -0,01   -0,46 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mi, 8:32 Di, 17:30  % YTD 
EUR/USD          1,1036    +0,3%   1,1023   1,0983  +3,1% 
EUR/JPY          150,05    -0,1%   149,95   149,92  +6,9% 
EUR/CHF          0,9819    -0,1%   0,9820   0,9816  -0,8% 
EUR/GBP          0,8817    -0,1%   0,8826   0,8818  -0,4% 
USD/JPY          135,98    -0,4%   136,03   136,52  +3,7% 
GBP/USD          1,2518    +0,4%   1,2490   1,2455  +3,5% 
USD/CNH (Offshore)    6,9301    -0,1%   6,9332   6,9392  +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        28.674,70    +0,0%  28.583,13 28.521,00 +72,7% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         71,35    71,66    -0,4%   -0,31 -11,0% 
Brent/ICE         75,25    75,32    -0,1%   -0,07 -10,7% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         37,22    37,53    -0,8%   -0,31 -51,8% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.013,98   2.016,67    -0,1%   -2,70 +10,4% 
Silber (Spot)       25,27    25,43    -0,6%   -0,15  +5,5% 
Platin (Spot)      1.068,33   1.070,00    -0,2%   -1,68  +0,0% 
Kupfer-Future        3,85     3,86    -0,1%   -0,01  +0,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 03, 2023 03:51 ET (07:51 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.