Anzeige
Mehr »
Montag, 24.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Geheime Kupferaktie: Kupfer auf Rekordhoch - steht dieser geheime Junior-Explorer jetzt vor einer Neubewertung?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
485 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Wachstumssorgen um China lösen US-Schuldenstreitängste ab

DJ MÄRKTE EUROPA/Wachstumssorgen um China lösen US-Schuldenstreitängste ab

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen bleiben am Mittwochmittag unter Abgabedruck. Der DAX verliert 0,6 Prozent auf 15.815 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,4 Prozent nach unten. Wachstumssorgen lösen die Problematik rund um die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA ab. Beobachter gehen fest davon aus, dass der US-Kongress der zwischen Präsident Joe Biden und dem republikanischen Sprecher Kevin McCarthy erzielten Einigung zustimmen wird. Den Auftakt bildet das Repräsentantenhaus mit einer für den Abend angesetzten Abstimmung. Die anstehende Debatte verspricht nach Einschätzung der Commerzbank heftig zu werden.

Chinesische Industrie rutscht weiter in den kontraktiven Bereich 

Als Kursbremse erweisen sich die neuen Einkaufsmanagerdaten aus China: Dort drehte die Industrie entgegen der Erwartung wieder deutlich in den kontraktiven Bereich ab und deutet damit auf eine schwächere Nachfrage aus der Weltwirtschaft hin. Auch in der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im Mai eingetrübt, der Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor fiel auf 54,5 nach 56,4 Punkten im Vormonat. Nach Einschätzung der Commerzbank deuten die Daten an, dass die schwache Konjunktur im Privatsektor das Wachstum des verarbeitenden Gewerbes weiterhin belastet. Auch die anhaltende Schwäche der Auslandsnachfrage nach Waren spiele eine Rolle.

Der Markt kann derweil nicht von überwiegend günstig ausgefallenen Inflationszahlen aus Europa profitieren. Der Preisanstieg von 5,7 Prozent zum Vorjahr liefert in NRW den erwarteten Rückgang, denn im Vormonat lag die Jahresrate noch bei 6,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat kamen die Preise sogar leicht um 0,2 Prozent zurück. Auch die französische Inflation hat im Mai stärker nachgelassen als erwartet. Nun wird auf die Inflation aus Deutschland gewartet, die um 14.00 Uhr auf der Agenda steht. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte erwarten, dass der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen ist.

Mit einem Minus von 1,9 Prozent stellt der Ölsektor den schwächsten Sub-Index. "Die Anleger sind nervös, was die zukünftige Nachfrage angeht", schreibt Activ-Trades-Analyst Ricardo Evangelista. Die Verunsicherung wurde durch die enttäuschenden chinesischen Produktionsdaten noch verstärkt. Da die wirtschaftlichen Aussichten für den größten Rohölimporteur der Welt unsicher blieben, sinken in Folge die Nachfrageerwartungen. Diejenigen, die gehofft hatten, dass die Produktionskürzungen der Opec+-Länder die geringere Nachfrage ausgleichen würden, wurden indessen enttäuscht.

Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite ist dünn. Für eine leicht verbesserte Stimmung gegenüber Sanofi (+1,5%) sorgen Nachrichten zu einem Studienerfolg bei Frexalimab. Das Multiple-Sklerose-Medikament erreichte seinen primären Endpunkt und deutet auf eine signifikant reduzierte Aktivität der Erkrankung.

Vonovia stellen mit Abgaben von 4,1 Prozent auf 16,61 Euro den Verlierer im DAX. Händler sehen dahinter hauptsächlich Stop-Loss-Verkäufe, nachdem die Aktien auf ein Zwei-Wochentief gefallen sind. Die Marke von 17,20 Euro sei hier entscheidend gewesen. "Das ist heute besonders auffällig, weil die Nachrichtenlage eher günstig ist", sagt ein Händler mit Verweis auf die bisher vorgelegten Inflationsdaten. Grundsätzlich ist das fundamentale Umfeld für den Sektor allerdings schwierig: LEG verlieren 2,9 Prozent oder Aroundtown 0,6 Prozent.

Für die Aktie von Morphosys geht es um 2,4 Prozent auf 24,35 Euro nach oben. Für die UBS ist die Aktie ein Kauf, das Kursziel mit 47 Euro deutlich über dem aktuellen Niveau. Für die Analysten ist die Aktie an der Börse falsch bewertet und bei entsprechenden Nachrichten biete sie ein deutliches Aufwärtspotenzial, während der aktuelle Aktienkurs nur einen geringen Pipeline-Wert impliziere.

Petrus Advisers baut seine Beteiligung an Temenos aus 

Temenos gewinnen 1,1 Prozent auf 76,54 Franken. Positiv wird im Handel gewertet, dass der aktivistische Investor Petrus Advisers seine Beteiligung auf nun über 3 Prozent ausgebaut hat. Damit dürfe die Übernahmefantasie wieder aufkeimen. Die Analysten von Jefferies hatten sich jüngst die Übernahme-Bewertungen bei AVEVA, SimCorp und ESI angeschaut und daraus einen Preis für Temenos im Bereich von 80 bis 125 Franken je Aktie hergeleitet.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.271,55    -0,5%    -20,03     +12,6% 
Stoxx-50        3.963,71    -0,2%     -8,73     +8,5% 
DAX          15.845,05    -0,4%    -63,86     +13,8% 
MDAX          26.574,06    -0,8%    -221,35     +5,8% 
TecDAX         3.213,62    -0,2%     -5,09     +10,0% 
SDAX          13.195,06    -0,6%    -75,54     +10,6% 
FTSE          7.510,52    -0,2%    -11,55     +0,9% 
CAC           7.172,85    -0,5%    -36,90     +10,8% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,25           -0,08     -0,32 
US-Zehnjahresrendite    3,65           -0,04     -0,23 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Mi, 9:48 Uhr Di, 17:30 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0677    -0,5%    1,0675     1,0723  -0,3% 
EUR/JPY          149,43    -0,4%    149,14     149,86  +6,5% 
EUR/CHF          0,9722    -0,0%    0,9726     0,9698  -1,8% 
EUR/GBP          0,8634    -0,1%    0,8632     0,8645  -2,4% 
USD/JPY          139,96    +0,1%    139,73     139,75  +6,7% 
GBP/USD          1,2366    -0,4%    1,2366     1,2405  +2,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,1280    +0,5%    7,1263     7,0907  +2,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        27.099,48    -2,3%   27.179,19   27.678,93 +63,3% 
 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,71    69,46     -2,5%     -1,75 -15,2% 
Brent/ICE         71,92    73,71     -2,4%     -1,79 -14,1% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.957,88   1.959,29     -0,1%     -1,41  +7,4% 
Silber (Spot)       23,31    23,23     +0,4%     +0,08  -2,8% 
Platin (Spot)      1.013,65   1.019,00     -0,5%     -5,35  -5,1% 
Kupfer-Future        0,00     3,66      0%       0  -4,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

(END) Dow Jones Newswires

May 31, 2023 06:56 ET (10:56 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.