DJ Deutsche Bank ohne vollen Zugriff auf einige russische Aktien - Agentur
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank hat einem Agenturbericht zufolge Kunden darüber informiert, dass sie ihnen einen vollen Zugang zu einigen russischen Aktien nicht gewährleisten kann. Wie Reuters unter Berufung auf eine Mitteilung der Bank an ihre Kunden vom 9. Juni berichtet, hat das Institut einen Fehlbestand bei der Anzahl der Aktien festgestellt, hinter denen Bezugsrechte stehen, die vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine ausgegeben worden waren.
Der Fehlbestand sei darauf zurückzuführen, dass Moskau Investoren gestattet habe, einige der Bezugsrechte in lokale Aktien zu tauschen, so Reuters weiter. Das sei ohne Beteiligung oder Information der Deutschen Bank geschehen.
Betroffen sind laut Bericht Aktien von Unternehmen wie Russlands nationaler Airline Aeroflot, der Baufirma LSR Group, des Bergbau- und Stahlkonzerns Mechel und von Novolipetsk Steel.
Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.
Auch JP Morgan, die Citigroup und BNY Mellon verwalten russische Bezugsrechte, wie laut Reuters aus Clearstream-Daten hervorgeht. Die US-Banken führen an, dass angesichts der derzeitigen Schwierigkeiten bei der Abwicklung die Bücher geschlossen seien.
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June 26, 2023 08:04 ET (12:04 GMT)
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