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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Chinesische Inflation unter Erwarten

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Chinesische Inflation unter Erwarten

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Uneinheitlich tendieren die Aktienmärkte in Ostasien und Australien am Montag im Verlauf des Handels. Die chinesischen Börsen liegen leicht im Plus, an den anderen Plätzen geht es nach unten, am stärksten in Japan, wo der Nikkei-Index um 0,9 Prozent auf 32.108 Punkte zurückkommt. Hier sorgt auch der deutlich festere Yen für Gegenwind, insbesondere für Exportwerte.

Etwas gedämpft wird die Stimmung wie schon in den USA von den US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Sie wiesen zwar einen Stellenzuwachs auf, der geringer war als angenommen. Doch blieb zugleich die Arbeitslosenquote niedrig und das Lohnwachstum hoch. Insgesamt bestätigten die Daten die Erwartung, dass die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung im Juli die Zinsen anheben wird.

In Schanghai (+0,2%) stehen die chinesischen Inflationsdaten für Juni im Blick. Sie sind niedriger ausgefallen als prognostiziert. Dies befeuert die Erwartung auf eine lockerere Geldpolitik der Notenbank. Auch die Hoffnung auf Maßnahmen Pekings zur Stimulierung der Wirtschaft hält an. Die Analysten von China Merchants Securities gehen davon aus, dass der positive Trend in den kommenden Monaten anhalten könnte. Die Stimmung unter den Anlegern dürfte sich verbessern, weil die Gewinne der inländischen Unternehmen weitere operative Verbesserungen erwarten ließen, so die Analysten.

In Hongkong präsentieren sich Technologiewerte im Aufwind. Für Alibaba geht es um weitere 3,5 Prozent nach oben, nachdem die Tochter Ant eine Strafzahlung in Höhe von 984 Millionen Dollar wegen Gesetzesverstößen aufgebrummt bekommen hat. Auch Tencent (-0,1%) wurde mit einer Strafe belegt. Mit den Strafen geht im Handel die Hoffnung einher, dass nun das regulatorische Vorgehen gegen chinesische Technologieunternehmen an ein Ende gekommen sein könnte.

In Seoul haben Samsung leicht ins Plus gedreht, nachdem die Aktie im frühen Geschäft und am Freitag im Gefolge einer schwachen Gewinnprognose nachgegeben hatte.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.006,70    -0,5%   -0,5%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   32.108,22    -0,9%   +24,1%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.525,00    -0,1%   +12,9%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.202,06    +0,2%   +3,7%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   18.509,38    +0,8%   -7,1%     10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.146,03    +0,2%   -3,4%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.385,37    +0,6%   -7,9%     11:00 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 10:05 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0958    -0,1%   1,0966     1,0870  +2,4% 
EUR/JPY          156,53    +0,4%   155,89     155,66 +11,5% 
EUR/GBP          0,8551    +0,1%   0,8545     0,8540  -3,4% 
GBP/USD          1,2815    -0,1%   1,2833     1,2727  +6,0% 
USD/JPY          142,85    +0,5%   142,15     143,21  +8,9% 
USD/KRW         1.298,37    -0,8%  1.298,37    1.305,91  +2,9% 
USD/CNY          7,2212    -0,4%   7,2212     7,2444  +4,7% 
USD/CNH          7,2383    +0,1%   7,2296     7,2523  +4,5% 
USD/HKD          7,8296    +0,0%   7,8271     7,8258  +0,3% 
AUD/USD          0,6667    -0,3%   0,6690     0,6629  -2,2% 
NZD/USD          0,6184    -0,4%   0,6206     0,6170  -2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        30.163,59    -0,0% 30.169,34   30.013,24 +81,7% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         73,35    73,86   -0,7%     -0,51  -7,6% 
Brent/ICE         77,98    78,47   -0,6%     -0,49  -6,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.923,42   1.924,99   -0,1%     -1,57  +5,5% 
Silber (Spot)       23,04    23,08   -0,2%     -0,04  -3,9% 
Platin (Spot)       910,80    915,28   -0,5%     -4,48 -14,7% 
Kupfer-Future        3,75     3,77   -0,5%     -0,02  -1,6% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 10, 2023 00:45 ET (04:45 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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