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MÄRKTE USA/Preisdaten stützen Aktien - Dollar und Renditen fallen

DJ MÄRKTE USA/Preisdaten stützen Aktien - Dollar und Renditen fallen

NEW YORK (Dow Jones)--Freundlich tendieren die Futures auf die großen US-Aktienindizes nach der Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreisdaten für Juni. Der Preisauftrieb hat sich im vergangenen Monat stärker abgeschwächt, als Volkswirte erwartet hatten. Anleger hoffen nun, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Zügel nicht mehr ganz so straff anziehen muss. Für Juli wird zwar fest mit einer Zinserhöhung gerechnet, danach könnte die Fed jedoch nach Meinung vieler Marktteilnehmer eine Pause einlegen.

Am Anleihemarkt sinken die Renditen mit der Erwartung einer weniger straffen Fed-Politik deutlich. Der Dollar fällt ebenfalls; für den Dollarindex geht es um 0,6 Prozent nach unten.

Die Ölpreise bauen ihre Gewinne in Reaktion auf die Verbraucherpreise etwas aus. Der Preis für die global gehandelte Sorte Brent knackt die Marke von 80 Dollar je Barrel. Hier stützen nach Angaben von Beobachtern nach wie vor die Fördermengenkürzungen, die Russland und Saudi-Arabien kürzlich angekündigt haben. Allerdings hätten die Preise inzwischen ein Niveau erreicht, auf dem sie höchstens durch "außergewöhnliche geopolitische oder weltwirtschaftliche Nachrichten" weiter nach oben getrieben werden könnten, meint Peter Cardillo von Spartan Capital.

Aktien von Coty sinken vorbörslich 0,7 Prozent. Wie das Wall Street Journal meldet, will Unternehmerin und Influencerin Kim Kardashian die Minderheitsbeteiligung an ihrem Kosmetikunternehmen SKKM by Kim zurückkaufen, die sie vor drei Jahren an Coty verkauft hatte.

Nvidia gewinnen 1,3 Prozent. Der 2016 von Softbank übernommene Chiphersteller Arm möchte Nvidia und Intel (+0,3%) bei seinem für September geplanten Börsengang als Ankerinvestoren gewinnen, wie die Financial Times unter Berufung auf informierte Personen berichtet.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,76    -11,4    4,87    33,9 
5 Jahre         4,11    -12,2    4,24    11,4 
7 Jahre         4,02     -9,2    4,12    5,4 
10 Jahre         3,90     -6,9    3,97    2,3 
30 Jahre         4,00     -1,4    4,01    2,7 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mi, 8:27 Di, 17:20  % YTD 
EUR/USD        1,1065    +0,5%   1,1032   1,0994  +3,4% 
EUR/JPY        153,97    -0,3%   153,75   154,49  +9,7% 
EUR/CHF        0,9674    -0,1%   0,9671   0,9689  -2,3% 
EUR/GBP        0,8537    +0,3%   0,8511   0,8524  -3,5% 
USD/JPY        139,11    -0,9%   139,36   140,53  +6,1% 
GBP/USD        1,2962    +0,2%   1,2962   1,2897  +7,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,1818    -0,4%   7,1918   7,2207  +3,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.816,98    +0,8%  30.689,84 30.709,20 +85,7% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        75,42    74,83    +0,8%   +0,59  -5,0% 
Brent/ICE        80,00    79,40    +0,8%   +0,60  -3,8% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        28,74    29,06    -1,1%   -0,33 -63,4% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.946,63   1.931,67    +0,8%   +14,96  +6,7% 
Silber (Spot)      23,56    23,15    +1,8%   +0,41  -1,7% 
Platin (Spot)     948,08    929,00    +2,1%   +19,08 -11,2% 
Kupfer-Future      3,82     3,76    +1,5%   +0,06  -0,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 12, 2023 08:52 ET (12:52 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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