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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - China-Daten im Fokus

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - China-Daten im Fokus

NEW YORK (Dow Jones)--Uneinheitlich ist die Wall Street am Montag in den Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index verliert 0,2 Prozent auf 34.447 Punkte, der S&P-500 legt dagegen um 0,1 Prozent zu und der Nasdaq-Composite steigt um 0,4 Prozent. Enttäuschende Nachrichten über Chinas Wirtschaft dämpfen die Risikobereitschaft an den globalen Märkten. So ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten nur um 0,8 Prozent gewachsen, was eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Anstieg von 2,2 Prozent im ersten Quartal bedeutet. Im Jahresvergleich lag das Wachstum bei 6,3 Prozent, während die Konsensprognose bei 7,3 Prozent gelegen hatte.

Teilnehmer müssen sich nun entscheiden, ob sie die Nachricht positiv bewerten sollen, da sie auf weitere Konjunkturmaßnahmen aus Peking hindeuten könnte. "Einerseits bedeutet das schwache Wachstum, dass die Regierung und die People's Bank of China ihre Bemühungen verstärken werden, die finanziellen Bedingungen weiter zu lockern und den Weg für eine schnellere Erholung zu ebnen", sagt Ipek Ozkardeskaya, Senior Analystin bei der Swissquote Bank: "Andererseits haben die bisher ergriffenen Unterstützungsmaßnahmen kaum Wirkung gezeigt."

Unterdessen wird die US-Bilanzsaison für das zweite Quartal am Montag nach dem großen Bankenauftakt am Freitag etwas ruhiger verlaufen. Die nächsten Tage sind jedoch voll von potenziellen Impulsen. So werden in dieser Woche Unternehmensberichte von Tesla, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Netflix und Bank of America erwartet. Bei den Konjunkturdaten werden die US-Einzelhandelsumsätze mehr Aufschluss über das Verhalten der Verbraucher geben.

Staatsanleihen wenig verändert 

Die Renditen der US-Anleihen tendieren kaum verändert. Tendenziell gestützt werden die Notierungen von schwache chinesischen Daten, die den Trend der Disinflation unterstreichen. Andererseits rechnen Teilnehmer mit einer weiteren Zinserhöhung der US-Notenbank. Beim Dollar tut sich wenig, die Währung tendiert seitwärts. Die Ölpreise laufen mit den enttäuschenden Daten aus China abwärts.

Uneinheitlich präsentieren sich Telekomwerte nach ihrem Absturz vergangene Woche. Belastet hatte die Untersuchung des Wall Street Journal über giftige bleiummantelte Kabel. Am Montag fallen AT&T 3 Prozent, Verizon 1,6 Prozent und Frontier 5,2 Prozent. Lumen (-0,5%) schneiden etwas besser ab nach dem gut 10-prozentigen Minus am Freitag.

Für Ford geht es um 3,2 Prozent nach unten. Der Autokonzern senkt die Preise für seinen elektrischen Kleintransporter Lightning - bei einigen Versionen um bis zu 17 Prozent. Außerdem fährt der US-Autohersteller die Produktion hoch und senkt die Kosten.

Bridgebio Pharma machen einen Satz um 52 Prozent nach oben. Für Kauflaune sorgt die Ankündigung des Unternehmens, in der kommenden Woche Ergebnisse der letzten Phase einer Studie für ein Herzmedikament vorzustellen.

Universal Security Instruments legen um gut 3 Prozent zu. Der Anbieter von Sicherheitseinrichtungen für Immobilien hatte unerwartet gute Quartalszahlen vermeldet.

BYND Cannasoft Enterprises sacken um 53 Prozent ab. Bei der Aktie des in Israel ansässigen integrierten Software- und Cannabisunternehmens verstimmt die Ankündigung einer Kapitalerhöhung.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.447,09    -0,2%    -61,94     +3,9% 
S&P-500       4.507,68    +0,1%     2,26     +17,4% 
Nasdaq-Comp.    14.167,80    +0,4%     54,10     +35,4% 
Nasdaq-100     15.632,87    +0,4%     67,27     +42,9% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,76     +1,3     4,74      33,5 
5 Jahre         4,04     -0,3     4,05      4,2 
7 Jahre         3,94      0     3,94      -2,7 
10 Jahre         3,84     +0,5     3,83      -4,5 
30 Jahre         3,94     +1,5     3,93      -2,7 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mo, 8:46 Uhr Fr, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1211    -0,2%    1,1234     1,1241  +4,7% 
EUR/JPY        156,23    +0,3%    155,53     155,73 +11,3% 
EUR/CHF        0,9671    -0,1%    0,9668     0,9681  -2,3% 
EUR/GBP        0,8586    +0,1%    0,8590     0,8569  -3,0% 
USD/JPY        139,37    +0,5%    138,45     138,56  +6,3% 
GBP/USD        1,3058    -0,3%    1,3079     1,3118  +8,0% 
USD/CNH (Offshore)   7,1889    +0,4%    7,1828     7,1453  +3,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.205,96    -0,3%   30.251,59   31.313,07 +82,0% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        74,64    75,42     -1,0%     -0,78  -6,0% 
Brent/ICE        79,00    79,87     -1,1%     -0,87  -5,0% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        25,59    25,96     -1,4%     -0,37 -68,6% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.946,84   1.955,13     -0,4%     -8,30  +6,7% 
Silber (Spot)      24,62    24,95     -1,3%     -0,32  +2,7% 
Platin (Spot)     967,85    978,20     -1,1%     -10,35  -9,4% 
Kupfer-Future      3,83     3,93     -2,5%     -0,10  +0,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 17, 2023 09:48 ET (13:48 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
KI braucht Strom
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