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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Preisdaten dämpfen Stimmung in China

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Preisdaten dämpfen Stimmung in China

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Meist in engen Grenzen uneinheitlich tendieren die Börsen in Ostasien und Australien am Mittwoch. Negative Vorgaben aus den USA, wo Sorgen um den Bankensektor auf die Kurse drückten, und Preisdaten aus China lasten auf der Stimmung. Auch halten sich die Anleger in Erwartung der US-Verbraucherpreise am Donnerstag zurück, wie es heißt.

In Schanghai fällt der Composite-Index um 0,4 Prozent, nachdem Verbraucher- und Erzeugerpreise im Juli gefallen sind, was auf eine Deflation hindeutet. Besser hält sich der Aktienmarkt in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index (HSI) aktuell 0,1 Prozent im Minus liegt. Allerdings hatte der HSI am Dienstag 1,8 Prozent eingebüßt. Am Vortag hatten schwache Handelsdaten Anleger verschreckt; sowohl Ex- als auch Importe waren im Juli überraschend drastisch zurückgegangen.

Aktien chinesischer Immobilienunternehmen erholen sich nach Berichten staatlicher Medien über neue Maßnahmen der Regierung zur Wiederbelebung der Immobilienmärkte in den wichtigsten Städten des Landes. Poly Developments verbessern sich in Schanghai um 0,9 Prozent. China Vanke gewinnen 1,2 Prozent.

In Tokio sinkt der Nikkei-225-Index um 0,6 Prozent. Japanische Anleger trennen sich vor allem von Bankenaktien, nachdem die Ratingagentur Moody's zehn US-Regionalbanken schlechtere Bonitätsnoten gegeben und damit neue Zweifel an der Solidität des US-Bankensektors geschürt hat. Mitsubishi UFJ fallen um 3,1 Prozent, Resona um 2,9 Prozent und Nomura Holdings um 2,4 Prozent.

Einzelwerte werden von Quartalsausweisen bewegt. Unter anderem verbilligen sich Softbank Group um 3,6 Prozent, nachdem das Unternehmen in seinem ersten Geschäftsquartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht ist. Nach Senkung der Halbjahresziele fallen Daifuku um 10,6 Prozent.

Deutlich im Plus zeigt sich der südkoreanische Aktienmarkt; der Kospi legt um 1,2 Prozent zu. Marktteilnehmer sprechen von Gelegenheitskäufen nach der Verlustserie der vergangenen Handelstage. SK Bioscience steigen um 6,6 Prozent. Das Unternehmen beteiligt sich am US-Impfstoffhersteller Novavax.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.320,10    +0,1%   +4,0%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   32.196,67    -0,6%   +23,6%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.604,37    +1,2%   +16,5%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.249,02    -0,4%   +5,2%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   19.173,22    -0,1%   -1,2%     10:00 
Straits-Times (Sing.) Feiertag                 11:00 
KLCI (Malaysia)     1.457,34    +0,4%   -3,3%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Di, 9:10 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0968    +0,1%   1,0955    1,0994  +2,5% 
EUR/JPY          157,09    +0,0%   157,05    157,29 +11,9% 
EUR/GBP          0,8599    +0,0%   0,8596    0,8617  -2,8% 
GBP/USD          1,2756    +0,1%   1,2745    1,2757  +5,5% 
USD/JPY          143,23    -0,1%   143,35    143,06  +9,2% 
USD/KRW         1.319,66    -0,6%  1.328,20   1.317,25  +4,6% 
USD/CNY          7,1667    -0,2%   7,1819    7,2133  +3,9% 
USD/CNH          7,2202    -0,2%   7,2367    7,2261  +4,2% 
USD/HKD          7,8145    +0,0%   7,8142    7,8084  +0,1% 
AUD/USD          0,6555    +0,2%   0,6542    0,6527  -3,8% 
NZD/USD          0,6075    +0,2%   0,6064    0,6063  -4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        29.752,81    -0,3% 29.846,82   29.187,61 +79,2% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         82,73    82,92   -0,2%     -0,19  +4,9% 
Brent/ICE         85,99    86,17   -0,2%     -0,18  +4,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.930,39   1.925,25   +0,3%     +5,14  +5,8% 
Silber (Spot)       22,90    22,78   +0,6%     +0,13  -4,5% 
Platin (Spot)       907,95    905,03   +0,3%     +2,93 -15,0% 
Kupfer-Future        3,79     3,77   +0,7%     +0,03  -0,6% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 09, 2023 00:48 ET (04:48 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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