Anzeige
❌
Mehr »
Mittwoch, 14.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Dreißigtausend potenzielle Verkäufer und fast keine konkurrierenden Bieter
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
573 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Weiter Wassertreten vor Fed-Entscheid

DJ MÄRKTE USA/Weiter Wassertreten vor Fed-Entscheid

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den kleinen Aufschlägen am Vortag zeigen sich die Anleger am Dienstag erneut vorsichtig. Die Terminkontrakte auf die Aktienindizes liegen minimal im Plus. Die Börsianer hüten sich davor, im Vorfeld der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve am Mittwoch neue umfangreiche Positionen einzugehen. Der Markt geht davon aus, dass die Zentralbank die Zinssätze unverändert belassen wird, doch sind Teilnehmer angesichts des hartnäckigen Inflationsdrucks skeptisch, was begleitende Hinweise auf künftige Zinserhöhungen angeht. Laut Ipek Ozkardeskaya, leitende Analystin bei der Swissquote Bank, könnten die über den Prognosen liegenden Konjunkturdaten und der 10-Monats-Hochstand des Ölpreises die Fed zu einer "falkenhaften Pause" veranlassen. "Die Zentralbank dürfte ihre Wachstumserwartungen aufgrund der robusten Verbraucherausgaben und des soliden Wachstums deutlich nach oben korrigieren und sich daher in dieser Woche sicherlich vorsichtig und angemessen falkenhaft geben", sagt sie. Die begleitenden Aussagen dürften auf eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende hindeuten, ergänzt Ozkardeskaya.

"Ein Hauch von Unsicherheit umgibt die globalen Märkte. Während US-Aktien und -Anleihen auf der Stelle treten, steigen die Ölpreise, was die politischen Entscheidungen der großen Zentralbanken, einschließlich der Federal Reserve, der EZB und der Bank of England, erschwert", sagt Stephen Innes, geschäftsführender Partner bei SPI Asset Management. An Konjunkturdaten werden am Dienstag die Baubeginne und Baugenehmigungen für August veröffentlicht.

Anleihenrenditen und Öl weiter hoch 

Am Anleihemarkt legen die Renditen noch etwas zu, die der 10-jährigen Treasurys liegt weiter nahe dem höchsten Stand seit 2007. Teilnehmer verweisen auf die Sorge, dass die US-Notenbank in diesem Jahr noch mit einer Zinserhöhung aufwarten wird.

Der Dollar gibt nach. Teilnehmer sehen hier eine Gegenbewegung nach der jüngsten Stärkephase. Zudem nehmen sie die Fed-Entscheidung in den Blick, bei der es voraussichtlich keine Zinserhöhung geben wird. Der Dollarindex verliert 0,2 Prozent, der Euro steht wieder über 1,07 Dollar.

Der Ölpreis läuft unaufhaltsam nach oben. Seit der Verlängerung der Förderbeschränkungen durch Saudi-Arabien und Russland kennt er nur diese Richtung. Angesichts der Ölpreisrally sagen einige Analysten noch vor Jahresende einen Preis von 100 Dollar pro Barrel voraus.

Bei den Einzelwerten steht ein Börsengang im Blick. Der US-Lebensmittellieferdienst Instacart hat den Ausgabepreis für seine Aktien im Zuge seines IPOs auf 30 US-Dollar festgelegt. Damit liegt der Ausgabepreis am oberen Ende der Preisspanne, die zuletzt auf 28 bis 30 Dollar je Aktie gelautet hatte. Nach dem erfolgreichen Börsengang des britischen Chipdesigners Arm war Instacart zuversichtlicher für seine eigene Erstnotiz geworden.

Autozone verlieren 2,5 Prozent. Das Unternehmen hat zwar die Gewinn- und Umsatzschätzungen im vierten Quartal leicht übertroffen, doch die Umsätze in der inländischen Handelssparte des Unternehmens blieben hinter den Erwartungen zurück.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         5,06     +2,6    5,04    64,2 
5 Jahre         4,46     +1,3    4,45    46,3 
7 Jahre         4,42     +2,1    4,40    45,4 
10 Jahre         4,33     +2,6    4,31    45,3 
30 Jahre         4,41     +2,3    4,39    44,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:19 Mo, 17:16  % YTD 
EUR/USD        1,0715    +0,2%   1,0679   1,0676  +0,1% 
EUR/JPY        158,24    +0,3%   157,89   157,69 +12,7% 
EUR/CHF        0,9594    +0,0%   0,9591   0,9585  -3,1% 
EUR/GBP        0,8630    -0,0%   0,8628   0,8620  -2,5% 
USD/JPY        147,69    +0,1%   147,85   147,70 +12,6% 
GBP/USD        1,2416    +0,2%   1,2377   1,2385  +2,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,2932    +0,0%   7,3012   7,2932  +5,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       27.233,93    +1,5%  26.794,98 27.294,03 +64,1% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        92,59    91,48    +1,2%   +1,11 +18,2% 
Brent/ICE        94,83    94,43    +0,4%   +0,40 +15,5% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        34,56    34,48    +0,2%   +0,08 -57,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.936,43   1.933,86    +0,1%   +2,57  +6,2% 
Silber (Spot)      23,38    23,28    +0,5%   +0,11  -2,5% 
Platin (Spot)     949,10    938,00    +1,2%   +11,10 -11,1% 
Kupfer-Future      3,71     3,75    -1,1%   -0,04  -2,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/err

(END) Dow Jones Newswires

September 19, 2023 08:15 ET (12:15 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.