NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die "Nürnberger Zeitung" zu Deutsche Einheit:
"Regierende und Opposition müssen erkennen, dass Klientelpolitik oder Überheblichkeit am Ende nicht zu konstruktiven Mehrheiten führt, ebenso wenig wie ein populistisches Protestprogramm Lösungen bietet. Gerade weil keine der großen Demokratien frei von Fehlern ist, auch das vereinigte Deutschland nicht, vermag doch niemand eine Regierungsform zu benennen, die die bestehenden Probleme besser meistern könnte. Die Menschen, die sich vor mehr als drei Jahrzehnten für die Demokratie entschieden, die diesen Namen verdient, wussten das. Dieses Wissen müssen sie unbedingt an die nachfolgenden Generationen weitergeben."/al/DP/men
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