DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
TENNET - Trotz der bislang ergebnislosen Verhandlungen hält Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an einer Übernahme des Stromnetzes des niederländischen Netzbetreibers Tennet fest. "Die Gespräche sind noch nicht zu Ende. Ich halte es nach wie vor für sinnvoll, dass der Staat bei einer so wichtigen Infrastruktur sicherstellt, dass sie in guten Händen bleibt", sagte Habeck im Interview. "Dazu werden wir weiter mit der niederländischen Regierung reden." Habeck betonte die Bedeutung des Netzausbaus. Man sollte sich klar machen, "dass ohne den Netzausbau erst recht sehr hohe Kosten entstehen, weil der Strom aus Windkraft nicht ausreichend vom Norden in den Süden transportiert werden könnte. Dann müssten wir dauerhaft Anlagen abregeln und für viel Geld entschädigen und an anderer Stelle teure Gaskraftwerke hochfahren", sagte der Grünen-Politiker. (Rheinische Post)
RHEINMETALL - Als erster Rüstungskonzern überhaupt steigt Rheinmetall in das Sponsoring eines Fußballklubs aus der Bundesliga ein. Mit Borussia Dortmund hat das Unternehmen eine Werbepartnerschaft für die kommenden drei Jahre abgeschlossen. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf mit den Vorgängen vertrauten Personen. Mit der Partnerschaft will Rheinmetall für künftige Mitarbeiter attraktiver werden. Der Verein und das Unternehmen äußerten sich auf Anfrage nicht dazu. (Handelsblatt)
PWC - Die Consultingfirma PwC steht in China vor einer Krise, da die Partner wegen der Prüfung des zusammengebrochenen Immobilienentwicklers Evergrande mit Strafen rechnen müssen und einige Kunden ihre Beziehung zu der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überdenken. Die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde entschied im März, dass Evergrande seine Einnahmen auf dem Festland in den zwei Jahren vor der Zahlungsunfähigkeit des Bauträgers im Jahr 2021 um fast 80 Milliarden Dollar aufgebläht hatte, obwohl PwC den Büchern ein gutes Zeugnis ausgestellt hatte. Die Partner befürchten, dass ihnen eine der höchsten Geldstrafen droht, die je gegen eine der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in China verhängt wurde, sowie weitere Sanktionen, was nach Angaben von Insidern und pensionierten Partnern zu Streitigkeiten unter den Führungskräften geführt hat. (Financial Times)
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May 29, 2024 00:43 ET (04:43 GMT)
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