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MÄRKTE ASIEN/Schwache US-Vorgaben ziehen Börsen nach unten

DJ MÄRKTE ASIEN/Schwache US-Vorgaben ziehen Börsen nach unten

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Zum Start in die neue Woche dominieren negative Vorzeichen an den Börsen in Ostasien und Australien. Die Aktienmärkte der Region folgen der Wall Street nach unten, wo Rezessionssorgen am Freitag die Kurse kräftig gedrückt hatten, nachdem die Arbeitsmarktdaten für August schwächer ausgefallen waren als erwartet. In Asien lösen sich derweil vielerorts die Indizes von ihren Tagestiefs, nachdem die Futures auf die großen US-Aktienindizes ins Plus gedreht haben.

In Tokio setzt der Nikkei-225-Index seine Verlustserie fort und fällt um 1,2 Prozent auf 35.950 Punkte, nachdem das japanische Bruttoinlandsprodukt für das zweite Kalenderquartal nach unten revidiert wurde. Wie in den USA stehen auch in Japan Technologiewerte ganz oben auf den Verkaufslisten. Sony verbilligen sich um 2,3 Prozent und Advantest um 2,7 Prozent. Softbank Group geben um 1,2 Prozent nach. Seven & i gewinnen derweil 2,6 Prozent. Nachdem das japanische Unternehmen die Übernahmeofferte der kanadischen Supermarktgruppe Alimentation Couche Tard abgelehnt hat, haben die Kanadier Bereitschaft gezeigt, Lösungen auszuarbeiten, um die Bedenken des Betreibers der 7-Eleven-Märkte auszuräumen.

In Schanghai verliert der Composite-Index 0,9 Prozent. Die chinesischen Verbraucherpreise stiegen im August etwas weniger stark als von Volkswirten geschätzt, die Erzeugerpreise verzeichneten hingegen den 23. Rückgang in Folge. Der Hang-Seng-Index in Hongkong liegt 2 Prozent im Minus.

An der Börse in Seoul gibt der Kospi um 0,4 Prozent nach. Die Kurse der Chiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix büßen 2,3 und 1,3 Prozent ein.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.978,70    -0,4%   +5,1%   08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   35.949,99    -1,2%   +8,7%   08:00 
Kospi (Seoul)      2.533,65    -0,4%   -4,6%   08:00 
Schanghai-Comp.     2.740,37    -0,9%   -7,9%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   17.102,86    -2,0%   +2,3%   10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.485,47    +0,9%   +6,6%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.654,37    +0,1%   +13,6%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00  Fr, 9:06  % YTD 
EUR/USD          1,1079    -0,1%   1,1084   1,1118  +0,3% 
EUR/JPY          158,25    +0,4%   157,56   158,26  +1,7% 
EUR/GBP          0,8438    -0,1%   0,8444   0,8432  -2,7% 
GBP/USD          1,3128    +0,0%   1,3128   1,3184  +3,1% 
USD/JPY          142,83    +0,5%   142,16   142,38  +1,4% 
USD/KRW         1.338,28    +0,4%  1.338,28  1.327,75  +3,1% 
USD/CNY          7,0899    -0,1%   7,0899   7,0851  -0,1% 
USD/CNH          7,1113    +0,2%   7,0948   7,0816  +2,0% 
USD/HKD          7,7960    +0,0%   7,7946   7,7929  -0,2% 
AUD/USD          0,6679    +0,2%   0,6668   0,6736  -1,9% 
NZD/USD          0,6172    +0,0%   0,6171   0,6223  -2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        54.975,60    +0,9% 54.464,80 56.403,70 +26,3% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         68,55    67,67   +1,3%   +0,88  -3,4% 
Brent/ICE         71,91    71,06   +1,2%   +0,85  -4,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.498,42   2.497,42   +0,0%   +1,00 +21,1% 
Silber (Spot)       28,05    27,94   +0,4%   +0,11 +18,0% 
Platin (Spot)       934,54    924,23   +1,1%   +10,31  -5,8% 
Kupfer-Future        4,04     4,03   +0,1%   +0,00  +2,2% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err

(END) Dow Jones Newswires

September 09, 2024 00:44 ET (04:44 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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