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MÄRKTE ASIEN/Meist freundlich - Tokio vor Parlamentswahl schwächer

DJ MÄRKTE ASIEN/Meist freundlich - Tokio vor Parlamentswahl schwächer

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Überwiegend im Plus tendieren die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag. An der Tokioter Börse geht es jedoch vor der Parlamentswahl in Japan am Wochenende deutlicher nach unten. Wegen der ungewissen politischen Zukunft ihres Landes nehmen die japanischen Anleger vorsichtshalber Geld vom Tisch.

Der Nikkei-225-Index fällt um 1 Prozent auf 37.747 Punkte. Zusätzlich belastet wird er vom wieder etwas festeren Yen. Für einen Dollar werden etwa 151,70 Yen bezahlt, nachdem er am Mittwoch in der Spitze etwas über 153 Yen gekostet hatte. Derweil ist die Verbraucherpreisinflation im Großraum Tokio im Oktober unter das Inflationsziel der Bank of Japan von 2 Prozent gerutscht. Mit 1,8 Prozent lag der Preisauftrieb aber über dem Ökonomenkonsens von 1,7 Prozent. Anleger trennen sich von Finanz- und Elektronikwerten. Canon verbilligen sich um 1,7 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Umsatz- und Gewinnziele für dieses Jahr gesenkt hat.

An der Börse in Schanghai steigt der Composite-Index um 0,8 Prozent, der Hang-Seng-Index in Hongkong legt um 1,1 Prozent zu. Anleger hoffen unverändert auf weitere Konjunkturmaßnahmen der Regierung in Peking. Die chinesische Zentralbank hat derweil am Freitag einen wichtigen Zinssatz, den für die mittelfristige Kreditfazilität MLF), unverändert bei 2,00 Prozent belassen und über diese 700 Milliarden Yuan in das heimische Bankensystem gepumpt. Ferner stellte die Notenbank dem Finanzsystem weitere 292,6 Milliarden Yuan über den siebentägigen Reverse-Repo-Satz zum unveränderten Zins von 1,50 Prozent zur Verfügung.

In Seoul liegt der Kospi 0,3 Prozent im Plus. Unter den Einzelwerten gewinnen KB Financial 7,3 Prozent, nachdem die Bank mit ihren Geschäftszahlen die Erwartungen übertroffen hat. SK Hynix (+1,9%) profitieren weiter von den am Vortag veröffentlichten, überzeugenden Zahlen.

=== 
Index (B rse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.216,50    +0,1%   +8,2%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   37.746,75    -1,0%   +13,9%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.589,86    +0,3%   -2,5%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.307,14    +0,8%   +11,2%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   20.720,60    +1,1%   +21,8%     10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.586,88    -0,5%   +11,1%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.629,31    -0,2%   +12,8%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Do, 9:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0821    -0,1%   1,0829    1,0774  -2,0% 
EUR/JPY          164,12    -0,2%   164,42    164,16  +5,5% 
EUR/GBP          0,8348    +0,0%   0,8346    0,8326  -3,8% 
GBP/USD          1,2961    -0,1%   1,2975    1,2954  +1,8% 
USD/JPY          151,68    -0,1%   151,83    152,04  +7,6% 
USD/KRW         1.387,44    +0,6%  1.379,62   1.379,83  +6,9% 
USD/CNY          7,1227    +0,1%   7,1156    7,1131  +0,3% 
USD/CNH          7,1330    +0,1%   7,1243    7,1218  +2,0% 
USD/HKD          7,7705    +0,0%   7,7701    7,7683  -0,5% 
AUD/USD          0,6621    -0,3%   0,6640    0,6656  -2,8% 
NZD/USD          0,5990    -0,4%   0,6015    0,6024  -5,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        67.739,00    -0,8% 68.312,75   67.170,35 +55,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         70,28    70,19   +0,1%     +0,09  -0,7% 
Brent/ICE         74,51    74,38   +0,2%     +0,13  -0,6% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.724,64   2.736,30   -0,4%    -11,66 +32,1% 
Silber (Spot)       33,43    33,73   -0,9%     -0,29 +40,6% 
Platin (Spot)      1.013,15   1.029,15   -1,6%    -16,00  +2,1% 
Kupfer-Future        4,34     4,35   -0,2%     -0,01  +9,9% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/hab

(END) Dow Jones Newswires

October 25, 2024 00:34 ET (04:34 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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