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XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Rüstungsaktien gesucht

DJ XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Rüstungsaktien gesucht

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt ist mit kleinen Abgaben in die neue Woche gestartet. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 19.189 Punkte. Das negative Umfeld an den globalen Börsen drückte auf die Stimmung. Dazu ist die Luft nach der Trump-Rally erst einmal raus, vor allem auch an den US-Märkten. Bremsend wirkte daneben der jüngste Dämpfer für die Zinssenkungserwartungen durch US-Notenbankchef Powell. "Eigene positive Impulse sind aktuell kaum vorhanden", sagte Thomas Altmann von QC Partners.

Entwicklung um Ukraine rückt Rüstung wieder in den Fokus

Im deutschen Rüstungssektor gewannen Rheinmetall vor dem Kapitalmarkttag am Dienstag 1,2 Prozent. Hensoldt stiegen um 2,1 und Renk um 5 Prozent. "Trump wird die Europäer drängen, sich um ihre eigene Sicherheit zu kümmern", so ein Marktteilnehmer. Dazu ist die Branche in den Blickpunkt gerückt worden, nachdem US-Präsident Joe Biden den ukrainischen Streitkräften erstmals erlaubt hat, Langstrecken-Raketen aus westlicher Produktion für Angriffe auf russisches Territorium einzusetzen.

Commerzbank legten 2,5 Prozent zu. Der Aktienkurs könnte im Fall einer Fusion mit Unicredit nach Meinung von Keefe, Bruyette & Woods um 35 Prozent steigen, sollte ein Deal aber ausfallen, auch 20 Prozent verlieren.

In der zweiten Reihe erholten sich Thyssenkrupp um 1,8 Prozent. Der Konzern will die Marine-Sparte an die Börse bringen. In der vierten Reihe machten Datagroup einen Satz um 12,3 Prozent. Das Unternehmen will zur Steigerung des Shareholder Value unter anderem eigene Aktien zurückkaufen und möglicherweise die Digitalisierungstochter Almato abspalten und an die Börse bringen.

Eine erneute Gewinnwarnung warf Sto zurück. Der Kurs des Bauzulieferers fiel um 5,4 Prozent. Der Dämmungsspezialist hatte seine Jahresprognose zum zweiten Mal binnen vier Monaten gekappt.

Formycon zogen um 0,2 Prozent an. Für das Biotechnologieunternehmen stehen nach der Marktzulassung der FDA für ein Mittel gegen Netzhauterkrankungen auch in Europa die Chancen für eine Zulassung gut. Ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur hat das Präparat empfohlen.

Delvery Hero mit Details zu Talabat-Börsengang

Delivery Hero hat Details zu dem geplanten Börsengang von Talabat bekannt gegeben. Die Preisspanne für die Talabar-Papiere wurden auf 1,50 bis 1,60 Dirham festgelegt. Innerhalb der Bezugsfrist, die am 19. November 2024 beginnen wird, und planmäßig am 28. November 2024 enden soll, werden Investoren rund 3,5 Milliarden Aktien angeboten. Abhängig vom endgültigen Angebotspreis werde der Bruttoerlös zwischen 5,2 bis 5,6 Milliarden Dirham liegen, also etwa 1,4 bis 1,5 Milliarden Dollar. Delivery Hero verloren 4 Prozent - die Aktionäre dürften auf eine etwas ambitioniertere Bewertung gehofft haben.

=== 
INDEX                  zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX                  19.189,19 -0,1%  +14,47% 
DAX-Future              19.227,00 -0,3%   +9,62% 
XDAX                 19.163,64 -0,4%  +14,29% 
MDAX                 26.195,18 -0,8%   -3,46% 
TecDAX                 3.333,56 -0,6%   -0,16% 
SDAX                 13.408,79 +0,0%   -4,04% 
                    zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future               131,91  -37 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      16     24   0     2.632,6    53,1  69,1 
MDAX     10     38   2      364,2    19,1  22,5 
TecDAX    10     19   1      579,8    15,6  24,5 
SDAX     34     34   2      123,0     9,5  14,0 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2024 11:55 ET (16:55 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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