Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
714 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Börse von Sorge über Nahosteskalation gebremst

DJ MÄRKTE USA/Börse von Sorge über Nahosteskalation gebremst

DOW JONES--Der Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahostkrieg verhindert am Dienstag eine Erholung der US-Börsen. US-Präsident Trump hat die Hoffnungen des Marktes auf eine Deeskalation zunichte gemacht. Er rief die Bewohner Teherans zum Verlassen der iranischen Hauptstadt auf und schürte somit Spekulationen über eine Ausweitung des Konflikts, möglicherweise unter Beteiligung der USA. Dies hat das Weiße Haus allerdings zurückgewiesen.

Zusätzlich angeheizt werden diese Spekulationen durch den Umstand, dass Trump den G7-Gipfel in Kanada wegen des Nahostkriegs zwischen Israel und dem Iran vorzeitig verlassen hat. Nach eigenem Bekunden ging es ihm bei der schnellen Rückkehr nach Washington nicht um einen Waffenstillstand zwischen den Nahostkontrahenten. Israel meldet indes den Tod des Chefs der militärischen Einsatzplanung des Irans, Ali Shadmani, im Zuge eines Angriffs. Der Dow-Jones-Index sinkt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,1 Prozent auf 42.477 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verlieren je 0,2 Prozent.

Konjunkturdaten spielen vor dem Hintergrund des Nahostkrieges kaum eine Rolle. Dies gilt auch, weil die Daten für die beginnende zweitägige Sitzung der US-Notenbank zu spät kommen. Die US-Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion sind im Mai deutlicher als erwartet gesunken, beide Daten dürften Zinssenkungen kaum im Wege stehen. Kein Störfeuer liefern die US-Importpreise bei der Zinsspekulation. Am Dienstag beginnt die Sitzung der Fed, von der Anleger aber keine Änderung der Geldpolitik erwarten.

Erdölpreise signalisieren Besorgnis

Die wachsende Besorgnis über den Fortgang des Nahostkrieges spiegelt auch der Ölpreis wider. Der Rohölmarkt wird als Seismograph für die Lageeinschätzung des Marktes gesehen. Die Erdölpreise ziehen um über 3 Prozent an. "Der Markt bleibt angespannt, wobei die größte Angst eine mögliche Blockade der Straße von Hormus darstellt, die die Preise weiter in die Höhe triebe. Fast ein Drittel des weltweiten Seehandels mit Öl verläuft durch die Straße von Hormus", sagt ING-Rohstoffstrategin Ewa Manthey.

Neben dem Ölpreis signalisiert auch der als "Angstbarometer" bekannt Volatilitätsindex VIX eine gestiegene Besorgnis - untermauert von steigenden Rentennotierungen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sinkt um 4 Basispunkte auf 4,41 Prozent. Gold ist derweil nicht gefragt; die Feinunze tendiert knapp behauptet.

Am Devisenmarkt ist der Dollar leicht gesucht - gestützt von anziehenden Ölpreisen. Denn die USA zählen zu den größten Erdölförderern der Welt. Seine Rolle als vermeintlich sicherer Hafen hatte zuletzt beim Greenback etwas gelitten. Der Dollar-Index gewinnt 0,4 Prozent.

Geplante Kürzungen belasten Sektor für Erneuerbare Energien

Sunrun stürzen um 42 Prozent ab, Enphase Energy und First Solar folgen mit Abschlägen von 25 und 18 Prozent. Republikaner im US-Senat haben Änderungswünsche an Trumps Steuer- und Ausgabengesetz veröffentlicht, die bis 2028 Steuergutschriften für Solar-, Wind- und Energie abschaffen würden. Händler sprechen von einem drohenden Ende des Geschäftsmodells für die Branche.

Lennar verlieren nach durchwachsenen Geschäftszahlen 1,8 Prozent. Die durchschnittlichen Verkaufspreise des Hausbauers bleiben rückläufig. "Es ist eine positive Überraschung, dass das Unternehmen eine im Vergleich zum Vorquartal ungefähr gleichbleibende Bruttomarge prognostiziert, obwohl der durchschnittliche Verkaufspreis voraussichtlich im Vergleich zum Vorquartal sinken wird", urteilt Oppenheimer.

Verve Therapeutics schießen um 78 Prozent in die Höhe, der Pharmakonzern Eli Lilly will die Aktien für 10,50 Dollar pro Stück erwerben. BG Staffing (+39%) veräußert eine Geschäftseinheit, zudem tritt CEO Beth Garvey zurück. Geospace Technologies steigen nach Erhalt eines Auftrags durch Petrobras um 26 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.476,51    -0,1%   -38,58    -0,1% 
S&P-500          6.020,36    -0,2%   -12,75    +2,6% 
NASDAQ Comp       19.660,00    -0,2%   -41,21    +2,0% 
NASDAQ 100        21.887,57    -0,2%   -49,99    +4,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD           1,1536    -0,2%   1,1564   1,1583 +11,6% 
EUR/JPY           167,19    -0,1%   167,37   166,88  +2,8% 
EUR/CHF           0,9386    -0,3%   0,9411   0,9397  +0,3% 
EUR/GBP           0,8537    +0,3%   0,8515   0,8521  +2,9% 
USD/JPY           144,93    +0,1%   144,73   144,07  -8,0% 
GBP/USD           1,3513    -0,5%   1,3579   1,3594  +8,5% 
USD/CNY           7,1782    +0,1%   7,1729   7,1741  -0,5% 
USD/CNH           7,1862    +0,1%   7,1813   7,1826  -2,1% 
AUS/USD           0,6515    -0,2%   0,6526   0,6535  +5,4% 
Bitcoin/USD       104.360,10    -3,9% 108.558,95 107.631,20 +14,8% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          73,51    70,91    +3,7%    2,60  -1,1% 
Brent/ICE          75,07    72,5    +3,5%    2,57  -2,9% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.378,73  3.384,20    -0,2%    -5,47 +28,9% 
Silber            32,27    31,45    +2,6%    0,82 +12,8% 
Platin          1.101,83  1.081,23    +1,9%    20,60 +23,3% 
Kupfer            4,82    4,84    -0,4%    -0,02 +18,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 17, 2025 12:18 ET (16:18 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.